Kürzeste Amtszeit der Geschichte? Trump-Sprecherin Zacharia geht nach nur fünf Tagen
Nach nur wenigen Tagen: Trump-Sprecherin Zacharia nach Desaster-Pressekonferenz gefeuert
Stand: 16.10.2026, 20:50 Uhr
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Die gerade erst angetretene neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt US-Kreisen zufolge auf.
Washington, D.C. – US-Präsident Donald Trump hat seine gerade erst angetretene neue Pressesprecherin Katie Zacharia US-Medien zufolge gefeuert. Das berichten die New York Times und der US-Sender CNN unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beziehungsweise Berater des Präsidenten. Katie Zacharia wird ihre Rolle als Pressesprecherin des Weißen Hauses „schrittweise abgeben“, wie das Weiße Haus gegenüber der BBC bestätigte. Ein genauer Zeitpunkt für ihr Ausscheiden aus dem Amt wurde nicht genannt.
Trumps neue Sprecherin Katie Zacharia nach wenigen Tagen gefeuert
Trump selbst hatte es vor Reportern am Mittag (Ortszeit) so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. „Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen“, erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.
Zacharia sei von den Medien in den vergangenen Tagen sehr schlecht behandelt worden, beklagte Trump. „Sie hat in den vergangenen Tagen gelitten“, sagte er. Er habe sie deshalb gefragt, ob sie sich das wirklich antun wolle. „Vielleicht ist das nichts für sie“, räumte er ein. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und werde ihre Entscheidung unterstützen. Er wolle bald erneut mit ihr sprechen.
Nervöser Auftritt vor der Presse, Druck wegen beruflicher Angaben
Zacharia hatte erst vor wenigen Tagen das Amt übernommen. Von ihrem ersten Auftritt vor der Presse hatten sich den Reportern vor allem Versprecher und ein ungewöhnlich schnelles Ende nach nur wenigen Fragen eingeprägt. Anschließend geriet sie wegen Zweifeln an ihren beruflichen Qualifikationen unter Druck. Die Absolventin einer US-Jurafakultät hatte US-Medien zufolge wiederholt eine Anwaltsbezeichnung genutzt, obwohl sie die entsprechende Zulassungsprüfung nicht bestanden hatte. Dies räumte sie inzwischen selbst ein.
Auf die Frage eines Reporters, ob er gerne vor ihrer Anstellung von der nicht bestandenen Prüfung gewusst hätte, ging Trump nicht direkt ein. Stattdessen beklagte er wiederholt den Umgang der Medien mit seiner Sprecherin. Auch der konservative Sender Fox News sei mit ihr hart umgegangen. Zacharia habe einen schwierigen Start gehabt, sagte Trump. Ihre Vorgängerin Karoline Leavitt habe ihre Arbeit sehr gut gemacht. Auch Zacharia könnte dies seiner Einschätzung nach noch schaffen. Dazu wird es aber nun nicht mehr kommen. (bb mit Agenturen)