Nach US-Wahl droht schwerer Schlag: Warum Ex-Prinz Andrew im Epstein-Skandal plötzlich zittern muss
Stand: 18.10.2026, 21:24 Uhr
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Gewinnen die US-Demokraten den Kongress, droht Andrew eine Vorladung: Ein Abgeordneter will ihn zur Aussage zwingen und Epstein-Akten freigeben.
London – Zuletzt war es wieder etwas ruhiger um Andrew Mountbatten-Windsor (66) geworden, doch nun richtet sich der besorgte Blick jenseits des Atlantiks: Bei den anstehenden US-Kongresswahlen zeichnet sich ein Machtwechsel ab. Sollten die Demokraten wie prognostiziert die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern, könnte der frühere Herzog von York erneut ins Fadenkreuz amerikanischer Ermittler geraten, wie die britische Tageszeitung The Sun berichtet. Der Bruder von König Charles III. (77) bestreitet nach wie vor jedes Fehlverhalten.

Die treibende Kraft hinter den neuen Plänen ist der demokratische Abgeordnete Suhas Subramanyam (40), Mitglied im mächtigen Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses. Er kündigte an, Andrew mit der vollen Zwangsgewalt des Parlaments zur Aussage über dessen Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) vorladen zu wollen. Zudem möchte der Politiker britischen Ermittlern ungeschwärzte Akten zur Verfügung stellen. Gegenüber The Sun betonte Subramanyam: „Die Demokraten werden weiterhin Epsteins Verbrechen untersuchen und Antworten von Andrew und allen anderen Beteiligten verlangen.“
Warum Andrew Mountbatten-Windsor trotz des juristischen Teilerfolgs in London noch lange nicht sicher ist
Dabei hatte Andrew erst vor Kurzem Grund zum Aufatmen: Wie die britische Tageszeitung Daily Mirror berichtet, setzten seine Anwälte vor Gericht durch, dass frühere Durchsuchungsbeschlüsse für seine Anwesen rechtswidrig waren. Ob die dabei sichergestellten Akten verwertet werden dürfen, wird jedoch erst 2027 entschieden. Während der einstige Royal nach dem Auszug aus der Royal Lodge in Sandringham lebt, laufen die Ermittlungen der britischen Polizei wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch unvermindert weiter.

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Die Vorwürfe wiegen schwer: Der zweitälteste Sohn der verstorbenen Queen Elizabeth II. (96, † 2022) war zwischen 2001 und 2011 als britischer Handelsgesandter tätig. Im Raum steht der brisante Verdacht, er habe offizielle vertrauliche Regierungs- und Reiseberichte an Epstein weitergeleitet. Bereits 2022 hatte Andrew eine Zivilklage des mutmaßlichen Epstein-Opfers Virginia Giuffre (41, † 2025) durch eine Millionenzahlung außergerichtlich beigelegt, ohne eine Schuld einzugestehen.
Hintergrund: Subpoena-Macht & US-Kongress
Subpoena-Power: Das US-Repräsentantenhaus besitzt weitreichende Befugnisse, Zeugen rechtlich bindend vorzuladen und die Herausgabe geheimer Dokumente zu erzwingen.
Transatlantischer Aktenaustausch: Gewinnen die Demokraten den Kongress, können bislang geschwärzte FBI- und Justizakten direkt an Scotland Yard übergeben werden.
Ermittlungsstand UK: Die britische Thames Valley Police ermittelt wegen des Vorwurfs Misconduct in Public Office (Amtsmissbrauch).
Dass die transatlantischen Ermittlungen den gefallenen Ex-Prinzen bis an sein Lebensende verfolgen könnten, unterstreicht Spencer Kuvin, ein prominenter Anwalt mehrerer Epstein-Opfer. Gegenüber The Sun fand er deutliche Worte zur Lage des Monarchen-Bruders: „Ich glaube nicht, dass das für Andrew jemals vorbei sein wird.“ Die Aussagen eines ehemaligen Leibwächters entlasten Andrew ebenfalls nicht. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, mirror.co.uk