Nach zwei Tagen mühsamer Suche: Deutscher Wanderer in Südtirol tot aufgefunden
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Mehr als zwei Tage lang hatten Bergretter, Feuerwehrleute und Ordnungskräfte in Südtirol nach einem vermissten Wanderer gesucht. Am Sonntagnachmittag kam dann die traurige Gewissheit: Der seit Freitag vermisste deutsche Urlauber Gottfried Dieter Meyer wurde im Bereich der Grünwaldalm in Italien tot aufgefunden. Für den 69-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Bei einem Überflug entdeckte die Besatzung des Hubschraubers „Pelikan 2“ die vermisste Person. Rund eine Stunde später war der Fund bestätigt.

Meyer hatte am Donnerstagmorgen seine Unterkunft verlassen und war mit dem Bus zum Pragser Wildsee gefahren, einem der beliebtesten touristischen Hotspots in Südtirol. Dort verlor sich seine Spur. Als der Mann nicht wie geplant von seiner Wanderung zurückkehrte, informierte der Betreiber des Hotels, in dem er übernachtete, am Freitagmorgen die zuständigen Behörden. Die Bergrettung veröffentlichte daraufhin einen dringenden Zeugenaufruf und bat Wanderer, Urlauber und Einheimische um Hinweise.
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Vermisster Wanderer: Einsatzkräfte zogen alle Register
Unmittelbar danach wurde eine groß angelegte Suchaktion im gesamten Pragsertal gestartet. Wanderwege und weitere relevante Bereiche wurden systematisch abgesucht. An der mehrtägigen Suchaktion waren zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen beteiligt, darunter die Bergrettung, die Feuerwehr, die Carabinieri und die Finanzpolizei. Im Einsatz waren unter anderem Drohnen und Suchhunde.
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Zudem kontrollierte ein Hubschrauber das weitläufige Suchgebiet aus der Luft. Die Suche gestaltete sich besonders schwierig. „Seit dem ersten Morgenlicht wird wieder nach dem Mann gesucht. Doch schwierig ist: Wir haben keine Spur, wo er sich ungefähr aufhalten könnte“, hatte der Leiter der Rettungsstelle noch erklärt.
Südtirol: Geringe Sicht erschwerte die Suche
Erschwerend kamen dichter Nebel und schlechte Sichtverhältnisse hinzu. Nach einem Hinweis konzentrierten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten schließlich auf das Gebiet zwischen Grünwaldtal und Hochalm. Dort brachte der Überflug des Hubschraubers „Pelikan 2“ am Sonntagnachmittag die traurige Gewissheit.
Warum der 69-Jährige ums Leben kam, ist derzeit noch unklar. Die zuständigen Behörden prüfen die genauen Umstände des Todes. Die Familienangehörigen wurden informiert. Der Pragser Wildsee gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen Südtirols und zieht auch außerhalb der Hochsaison viele Besucher an. Gerade im Monat September mit mildem Wetter sind rund um den See und im Pragser Tal weiterhin zahlreiche Wanderer und Urlauber unterwegs.