Nachverdichtung am Hochfeld: 14 Wohnungen entstehen im Innenhof

Stand: 30.07.2026, 07:00 Uhr

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Rohbau mit zwei  Schildern: „Wohnungsnot“ und „Wohnungsbau“

Am Hochfeld wird nachverdichtet © IMAGO / Wolfilser

In Fürstenfeldbruck wird zwischen Hochfeldweg und Nordendstraße ein Mehrfamilienhaus gebaut. Es fügt sich in die bestehende Bebauung ein.

Fürstenfeldbruck – Auf einem freien Areal zwischen Hochfeldweg und Nordendstraße soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Es handelt sich um Nachverdichtung in einem bestehenden Wohngebiet. Geplant sind dort 14 Mietwohnungen mit offener Garage für sechs Pkw-Stellplätze unter dem Haus sowie die Umgestaltung der Außenanlagen. Darunter fallen der Abriss einer Garagenanlage, die Schaffung von 18 Pkw-Parkplätzen, sowie die Umgestaltung von 23 bestehenden Stellplätzen im Rahmen einer Neuordnung der Freiflächen.

Bis September sollen zunächst die Arbeiten der energetischen Sanierung der 52 Wohnungen umfassenden Bestandsgebäude beendet sein, wie Gerhard Haßfurther von der Bayerischen Gesellschaft für Wohneigentum (BGW) im Planungs- und Bauausschuss berichtete. Wie der Architekt ausführte, stehen auf dem Baugrundstück aktuell drei u-förmige Wohngebäude aus den 1950er-Jahren. Der Neubau soll im Innenhof auf einer begrünten Freifläche entstehen.

Die Freianlagen werden hierfür völlig neugestaltet. Es sind zwei Spielplätze für verschiedene Altersgruppen, pflanzliche Abtrennungen der den Häusern zugeordneten Mietergärten und Bereiche für Urban Gardening für die Bewohner geplant. Der Baumbestand soll weitgehend erhalten bleiben. Eine ausreichende Anzahl Fahrradstellplätze ist oberirdisch in den Freianlagen sowie in einem Fahrradkeller geplant.

Andreas Lohde (FBM) bezeichnete den Neubau als Beispiel einer sinnvollen Nachverdichtung. „Wir brauchen Wohnraum in Bruck.“ Mirko Pötzsch glaubt, dass die Kfz-Stellplätze zu wenig seien, nachdem die gebauten Garagen wegfallen. Der Stellplatzschlüssel werde zu 100 Prozent erfüllt, entgegnete der BGW-Vertreter. Es würden 22 zusätzliche Stellplätze zu den 41 Bestandsplätzen geschaffen, davon seien sechs unter dem Haus untergebracht. In Anbetracht des älteren Mieterklientels, das zum Teil kein Auto mehr fahre, sollten die Stellplätze ausreichen. Zudem bietet die BGW den Mietern ein Car-Sharing an. Thomas Brückner (Grüne) vermisste Fahrradstellplätze vor den drei Bestandsgebäuden. Hier werden kleine Einhausungen geschaffen, nachdem die BGW Lastenfahrräder zur Verfügung stellt. Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben geschlossen zu.