Nala wartet „ganz still auf ihren Moment“: Hündin trägt Narben aus ihrem alten Leben davon

Stand: 18.09.2026, 22:30 Uhr

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Nala mit ihrem unheimlich niedlichen Unterbiss wartet still in der hinteren Reihe. Dabei soll sich das Blatt für die kleine Hündin jetzt endlich zum Positiven wenden.

Köln-Ostheim – Nala ist klein, hat abstehende Fledermaus-Ohren und einen hinreißenden Unterbiss. Die beigefarbene Hündin kam still und ruhig aus Rumänien ins Tierheim Köln-Ostheim. Sie beobachtete, ließ anderen den Vortritt und wartete „ganz still auf ihren Moment“, wie die Tierpfleger in der Vorstellung von Nala auf ihrer Website schreiben, eine „sanfte Seele mit offenem Herzen“.

Nala aus dem Tierheim Köln-Ostheim

Die kleine Nala aus dem Tierheim Köln-Ostheim hat einen Überbiss und eine „sanfte Seele“. © Tierheim Köln-Ostheim

Dem Vorstellungstext zufolge ist Nala etwa vier Jahre alt. Sie sei zusammen mit drei anderen Hunden, Matheo, Abby und Wilma aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Dort sei sie erst mal „schüchtern und vorsichtig“ gewesen, habe sich „eher im Hintergrund“ gehalten und anderen die Aufmerksamkeit der Menschen überlassen.

Hündin Nala ist „fröhlich, witzig und voller Lebensfreude“

„Doch Nala ist unglaublich schnell aufgetaut und hat beschlossen, uns ihr Vertrauen zu schenken“, schreiben die Tierpfleger über die kleine Hündin. Sie komme nun von sich aus auf die Menschen zu, „möchte gefallen, liebt Streicheleinheiten“ – und offenbar mag sie es, Ohren zu inspizieren, wie es in der Vorstellung, mit einem Smiley versehen, heißt. Nala sei auch „fröhlich, witzig und voller Lebensfreude“ und habe eine „wunderbar angenehme Art“.

Immer mittendrin und das Zentrum der Aufmerksamkeit – das muss für Nala aber immer noch nicht sein. Wenn es für sie „zu wuselig“ werde, ziehe sie sich zurück. Sie beobachte das Geschehen dann aus sicherer Entfernung.

Hündin Nala aus dem Tierheim Köln-Ostheim

Nala hatte vermutlich ein schweres Leben in Rumänien. Davon zeugen Schwielen an ihren Beinen. © Tierheim Köln-Ostheim

Neben ihrem Unterbiss hat Nala auch „quasi keine Rute“. Außerdem zeugen Spuren an ihrem Körper davon, dass ihr Leben in Rumänien nicht immer gut zu ihr war. Sie habe deutliche Liegeschwielen an ihren Hinterbeinen. Die Hündin brauche ein ruhiges, reizarmes Zuhause mit geduldigen Menschen, die ihr Zeit geben anzukommen. Kinder sollten etwas älter sein, mit anderen Hunden komme sie zurecht. Die Tierpfleger wünschen sich, dass Nala Schritt für Schritt in ihr neues Leben eintauchen dürfe. Denn vermutlich hat sie noch nicht viel kennenlernen dürfen.

„Nala hat lange genug den anderen den Vortritt gelassen“, heißt es. „Jetzt darf sie selbst ins Licht treten. Und vielleicht gibt es da draußen jemanden, der genau sie sieht.“ Wer sich für Nala interessiert, kann das Tierheim Köln-Ostheim unter 0157/52153407 oder per Mail an [email protected] kontaktieren.

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