Neue Köpenicker Krimis: Abschied von Luna Jordan in einer ihrer letzten Rollen

Stand: 14.10.2026, 08:00 Uhr

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Jenseits der Spree - Neues aus Berlin-Köpenick: Robert Heffler (Jürgen Vogel) und Mavi Neumann (Aybi Era) ermitteln im Fall eines erschlagenen Wachmannes.

Jenseits der Spree - Neues aus Berlin-Köpenick: Robert Heffler (Jürgen Vogel) und Mavi Neumann (Aybi Era) ermitteln im Fall eines erschlagenen Wachmannes. © ZDF/Tom Keller

In der sechsten Staffel der ZDF-Krimireihe „Jenseits der Spree“ ermittelt Jürgen Vogel als Kommissar Heffler wieder im Berliner Südosten. Überlagert werden die acht neuen Folgen von der Trauer um Darstellerin Luna Jordan, die im Mai mit 25 Jahren starb und hier einen ihrer letzten Auftritte hat.

Beim Berliner Stadtteil Köpenick kommt den meisten wohl als erstes der bekannte Hauptmann in den Sinn, Fußballinteressierten sicher noch Union Berlin und das Stadion an der Alten Försterei. Doch auch die deutsche Krimilandschaft residiert seit fünf Jahren verlässlich im Südosten der Hauptstadt: Jürgen Vogel ist als Kommissar Robert Heffler in der Krimireihe „Jenseits der Spree“ mittlerweile zur festen Instanz geworden und beschert dem ZDF regelmäßig gute Quoten um die 20 Prozent. Nun geht die beliebte Reihe um den Ermittler, der zugleich alleinerziehender Vater dreier Töchter ist, mit acht neuen Episoden in die sechste Staffel. Und abermals gibt es vielfältige Fälle, viel Familienchaos und jede Menge Berliner Lokalkolorit.

Jenseits der Spree - Abschied von einer jungen Schauspielerin: Die verstorbene Luna Jordan (links) hat als Stella in "Jenseits der Spree" einen ihrer letzten Auftritte (hier mit Bella Bading, rechts, und Lea Zoë Voss)

Jenseits der Spree - Abschied von einer jungen Schauspielerin: Die verstorbene Luna Jordan (links) hat als Stella in „Jenseits der Spree“ einen ihrer letzten Auftritte (hier mit Bella Bading, rechts, und Lea Zoë Voss) © ZDF/Tom Keller

Gleich in der ersten Folge „Kontrollverlust“ muss der markige Kommissar den Mord an einem Wachmann aufklären: Während eines Routinegangs durchs Stadion, zweifellos als Alte Försterei identifizierbar, wird Malek von Unbekannten angegriffen und erschlagen. Auch seine schwangere Freundin Sophie (Emma Forchel) erleidet bei der Gewalttat schwerste Verletzungen und muss im Krankenhaus um ihr Leben kämpfen. Robert Heffler und seine Kollegin Mavi Neumann (Aybi Era) übernehmen die Ermittlungen und befragen zunächst Maleks Kollegen Henri (Bernd Hölscher), zufällig Stiefvater der Ermittlerin und in jener schicksalshaften Nacht ebenfalls im Dienst, weshalb er nun von Schuldgefühlen geplagt wird. Die Recherchen führen das Team zu drei Jugendlichen, die sich so verdächtig wie rätselhaft geben. Was haben sie mit der Tat zu tun? Welche Rolle spielen Ultra-Gruppen und Stadionverbote? Und was hat der behandelnde Arzt Dr. Georg Duric (Eray von Egilmez) zu verbergen?

Eine der letzten Rollen für Luna Jordan

Ausgerechnet nach dem Angriff im Stadion bekommt außerdem Roberts Tochter Emmi (Bella Bading) als Sanitäterin ihren richtigen Einsatz und muss sich beweisen. Wie immer spielt das Privatleben des Kommissars eine gewichtige Rolle in der Reihe: Im Fokus steht diesmal auch Tochter Stella - nicht nur, weil sie bald zu ihrer geplanten Weltreise aufbricht, sondern auch wegen des tragischen Schicksals ihrer Darstellerin Luna Jordan. Die junge Schauspielerin verstarb am 13. Mai 2026 mit nur 25 Jahren völlig überraschend. In „Jenseits der Spree“ hat sie einen ihrer letzten Auftritte; vor Beginn der ersten Folge wird ihrer mit einer Gedenktafel und der Aufschrift „In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan“ gedacht,

Acht neue Folgen der Krimireihe werden jeweils freitags, um 20.15 Uhr, linear im ZDF ausgestrahlt, die ersten Episoden sind bereits in der Mediathek abrufbar. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)