Neues Labor-Update: Fritz nähert sich finaler Freigabe von FritzOS 8.50
Fritz setzt die Aktualisierung seines Laborprogramms fort: Für sieben FritzBox-Modelle stehen ab sofort neue Testversionen bereit. Einige Modelle erhalten nur wenige Änderungen, was auf eine schnelle Freigabe für alle Nutzer hindeuten könnte.

Fritz
Sieben FritzBoxen erhalten neue Labor-Updates
Neben der FritzBox 7630 erhalten auch die Glasfasermodelle 5690 Pro, 5690 XGS und 5590 Fiber sowie die Kabelrouter 6690 Cable, 6670 Cable und 6660 Cable frische Firmware aus der Entwicklung. Die Updates gehören zur Vorbereitung auf das kommende FritzOS 8.50.
Bei sechs der sieben Geräte bleibt die Änderungsliste kurz. Für die FritzBox 5690 Pro, 5690 XGS, 5590 Fiber sowie die drei Kabelmodelle nennt Fritz ausschließlich eine allgemeine Verbesserung der Systemstabilität. Im Alltag dürfte das Update damit vor allem im Hintergrund wirken - etwa durch einen zuverlässigeren Betrieb, ohne dass Nutzer neue Funktionen in der Oberfläche entdecken.
FritzBox 7630 mit größerem Paket
Deutlich umfangreicher fällt das Labor-Update für die FritzBox 7630 aus. Fritz hat die TCP-basierte Registrierung von Rufnummern über eine Mobilfunkverbindung beim Anbieter Easybell stabilisiert. Das soll vor allem Nutzern helfen, die ihre Internettelefonie in einer entsprechenden Konfiguration einsetzen.
Hinzu kommen Detailverbesserungen beim Assistenten, der Einstellungen auf eine neue FritzBox überträgt. Ebenfalls überarbeitet wurde die Anzeige der Informationen zu einer neuen FritzOS-Version nach dem Update.
Eine weitere Korrektur betrifft die Zusammenarbeit mit Amazon-Geräten im Heimnetz. Fritz nennt einen behobenen mDNS-Sturm - also besonders viele multicastbasierte Netzwerkabfragen, die im ungünstigen Fall für unnötige Last und Störungen im lokalen Netz sorgen können. Außerdem wurde ein Fehler beseitigt, durch den PPPoE-Passthrough am DSL-Anschluss nicht mehr funktionierte.
Installation der Vorabversionen
Wer auf seiner FritzBox bereits eine Laborversion verwendet, kann das Update in der Benutzeroberfläche über "System" und "Update" suchen und einspielen. Für den Einstieg in das Testprogramm steht die passende Firmware auf der Fritz-Labor-Seite zum Download bereit. Nach dem Entpacken der ZIP-Datei wird die Image-Datei unter "System / Update / FritzOS-Datei" ausgewählt.
Wichtig: Laborversionen haben Betastatus. Vor der Installation empfiehlt Fritz, zunächst das aktuelle reguläre FritzOS einzuspielen und die Router-Einstellungen zu sichern. Falls im Heimnetz Schwierigkeiten auftreten, lässt sich jederzeit wieder auf die offizielle Firmware zurückwechseln.
Nutzt ihr auf eurer FritzBox bereits Labor-Updates, oder sind euch Testversionen im Heimnetz zu riskant? Schreibt eure Erfahrungen mit FritzOS und den aktuellen Betas in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Sieben FritzBox-Modelle bekommen neue Labor-Updates für FritzOS 8.50
- Glasfaser- und Kabelrouter erhalten Verbesserungen für die Stabilität
- Das Labor-Update für die FritzBox 7630 enthält zahlreiche Detailkorrekturen
- Die Rufnummernregistrierung über Mobilfunk bei Easybell wurde verbessert
- Ein mDNS-Problem mit Amazon-Geräten im Heimnetzwerk wurde erfolgreich behoben
- Nutzer sollten vor der Testinstallation ihre aktuellen Einstellungen sichern
Siehe auch:
- FritzOS 8.40: Neues Labor-Update beschert 4 FritzBoxen 7 neue Features
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