Niederländischer Reisebus - Carunfall im Engadin: Polizei meldet 5 Tote und 40 Verletzte
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Das ist passiert: Im Kanton Graubünden ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein niederländischer Reisecar war auf dem Weg von Zernez Richtung Susch, als er in einem Baustellenbereich mit einer Leitplanke kollidierte, welche den Car durchbohrte. Anschliessend stürzte der Car von der Strasse und blieb seitlich liegen. Fünf Personen kamen bei dem Unfall ums Leben, weitere 40 wurden verletzt, drei davon schwer. Das teilt die Kantonspolizei Graubünden mit. Die Polizei spricht von einem Selbstunfall. Die genauen Umstände, die zu dem Unfall geführt haben, werden noch abgeklärt.
Die Opfer: Von den 45 erwachsenen Personen, die sich im Reisecar befanden, starben fünf. Drei Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt. Sie wurden alle von insgesamt sieben Rettungshelikoptern der Rega, der Alpine Air Ambulance und Heli Austria sowie von 13 Ambulanzteams in verschiedene Spitäler überführt. Auch der Chauffeur erlitt Verletzungen, überlebte jedoch. Die Identifikation der Verstorbenen steht noch aus.
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Bild 1 von 6. Etliche Rettungskräfte standen am Donnerstag im Einsatz.
Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 2 von 6. Bei dem Unfall kamen 5 Menschen ums Leben. Weitere 40 wurden verletzt.
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden.
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Bild 3 von 6. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge waren ebenfalls vor Ort. Die Engadinerstrasse war zeitweise vorläufig gesperrt.
Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 4 von 6. Insgesamt sieben Rettungshelikopter überführten die Verletzten in verschiedene Spitäler.
Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Bild 5 von 6. Im Bus befanden sich insgesamt 45 erwachsene Personen.
Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Bild 6 von 6. In den frühen Morgenstunden wird der Car angehoben.
Bildquelle: SRF.
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Laufende Arbeiten: Zahlreiche Rettungskräfte standen nach dem Unfall im Einsatz. Dazu gehörten unter anderem die Rega, mehrere Ambulanzteams und die Feuerwehr. Auch ausserkantonale Einsatzkräfte wurden beigezogen. Ebenso war ein Care-Team vor Ort. Die Gemeinde Zernez organisierte eine Sammelstelle für Beteiligte und organisierte Verpflegung. Vor Ort waren auch Mitglieder des Samaritervereins. Die Behörden und Einsatzkräfte waren abends und in der Nacht noch mit den Rettungsmassnahmen beschäftigt. Der Car wurde am frühen Freitagmorgen angehoben. Die Strasse im entsprechenden Abschnitt war zwischenzeitlich gesperrt. Die Achse Julierpass-Ofenpass-Münstertal ins Südtirol war nicht beeinträchtigt.
Reaktionen aus der Schweiz: Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den Carunfall in Graubünden gezeigt. «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden», schrieb er auf der Plattform X. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien sprach er sein Beileid aus. Zudem dankte Parmelin den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären. Auch die Bündner Regierung hat sich zum Carunglück geäussert und den Betroffenen ihr Mitgefühl ausgesprochen. Für Freitagnachmittag ist eine Schweigeminute geplant, zusammen mit Bundesrat Ignazio Cassis.
Reaktionen aus den Niederlanden: Auch die betroffene niederländische Reiseorganisation äusserte sich in einer Stellungnahme bestürzt über den Carunfall in der Schweiz. «Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen», hiess es.
SRF 4 News, 10.09.2026, 19 Uhr ; srf/sda