Noah Atubolu: „Wir haben eine unfassbar talentierte Truppe"

Stand: 02.09.2026, 18:54 Uhr

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02.09.2026, xsltx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Pressekonferenz Noah Atubolu v.l. Noah Atubolu (TW Eintracht Frankfurt)

Hat gut lachen: Noah Atubolu, Strahlemann. © Gerhard Schultheiß/Jan Hübner

Der neue Eintracht-Torwart spricht über seine ersten Tage in Frankfurt. Mit 24 Jahren ist er bereits der fünftälteste Spieler im Team.

Eigentlich, sagt Noah Atubolu, die neue Eintracht-Nummer-eins, sei er ein ganz normaler Typ, eher ein bisschen langweilig. Freunde treffen, ins Café gehen. Was man halt so macht als Fußballprofi. Aber: „Ich bin Christ, ich tue viel für meine Religion.“ Am Mittwoch sprach der 24-Jährige außerdem über ...

... die ersten Tage in Frankfurt:

Es ging alles brutal schnell, ich konnte gar nicht nachdenken. Ich habe sehr lange auf diesen Moment gewartet. Ich wurde sehr gut aufgenommen, es sind coole Jungs. Wir haben eine richtig geile Truppe. Ich habe richtig Bock.

… seine unbefriedigende Pattsituation in Freiburg, in die er sich selbst brachte, und seinen Beraterwechsel:

Ich habe viel erlebt, es war keine einfache Zeit für mich, es sind Dinge passiert, die so nicht gehen. Insofern war mein Urlaub nicht so genussvoll. Meine Selbstwahrnehmung hat sich nicht verändert, ich lebe im Hier und Jetzt. Aber ich habe gemerkt, wer die Leute sind, die immer für einen da sind. Ich bin glücklich, hier zu sein. Es ist ein geiler Verein, ein sehr, sehr großer Verein, einer der besten in Deutschland. Von den Mitgliedern her der viertgrößte in Deutschland. Das finde ich sehr cool.

... sein Verhältnis zum Rivalen Kaua Santos, den er auf die Bank verdrängt hat:

Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Kaua ist ein guter Typ, ich mag ihn. Ich habe ihn sehr positiv wahrgenommen. Wir haben eine sehr gute Torwartgruppe, eine gute Gruppendynamik ist mir wichtig. Das gefällt mir hier sehr gut.

… seine positive, energetische Art:

Ich habe hier eine andere Rolle als in Freiburg. Ich bin gerade 24 geworden, bin aber der fünftälteste Spieler im Team (lacht). In Freiburg war das anders. Die Mannschaft hier ist sehr jung. Wir haben eine unfassbar talentierte Truppe. Ich wachse hier in meine Rolle rein, übernehme noch mehr Verantwortung. Ich will auch meine Erfahrung voll mit reinbringen. Füreinander ist mir sehr wichtig.

… seine besondere Bindung zur Stadt Frankfurt:

Ich habe hier eine Wohnung, die aber vermietet ist (lacht). Meine Familie in Freiburg ist nicht weit weg, das passt also wunderbar.

… sein erstes Spiel im Waldstadion gegen Augsburg:

Ich habe richtig Bock auf die Atmosphäre. Es ist eines der lautesten und größten Stadien in Deutschland.

… seine Ambitionen Richtung Nationalelf:

Mir war der Schritt nach Frankfurt auch wichtig, weil ich viele Spiele machen will. Ich bin in Deutschland, im Blickfeld. Mit den Bundesligaspielen steht und fällt alles. Die Nationalmannschaft wäre ein Bonus, für jeden deutschen Spieler ein Traum.

… sein Verhältnis zu Nathaniel Brown:

Nene ist ein guter Freund von mir. Er hat mir nur Positives berichtet über den Verein. Die Eintracht ist bekannt dafür, dass viele Spieler von hier ganz hoch hinausgehen. Das ist der richtige Karriereschritt für mich. Ob ich eine Ära hier prägen kann, weiß ich nicht. Ich bin erst vor fünf, sechs Tagen hier angekommen (lacht).