Lebensmittel-Rückruf: Noroviren in TK-Beerenmischung: Diese Produkte sind betroffen
Lebensmittel-Rückruf Noroviren in TK-Beerenmischung: Diese Produkte sind betroffen
Rheinland-Pfalz · Heftiger Durchfall, schwallartiges Erbrechen: Diese Symptome können durch eine Tiefkühl-Beerenmischung ausgelöst werden. Welche Produkte Noroviren enthalten könnten, lesen Sie hier.
27.07.2026 , 18:21 Uhr
Symbolbild: Die Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG ruft zwei Tiefkühl-Beerenmischungen zurück. Betroffen sind auch Aldi- und Netto-Filialen aus Rheinland-Pfalz.
Foto: Sina Schuldt
Gleich zwei Tiefkühl-Beerenmischungen werden von der Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG zurückgerufen. Der Grund: Es wurden Noroviren festgestellt. Bei dem ersten Produkt handelt es sich um die Tiefkühl-Beerenmischung „Bio“, die aus den rheinland-pfälzischen Aldi-Filialen zurückgerufen wird. Bei dem zweiten Produkt handelt es sich um die Tiefkühl-Beerenmischung „BioBio“, die aus den rheinland-pfälzischen Netto-Filialen zurückgerufen wird.
Noroviren in Tiefkühl-Beerenmischungen festgestellt: Diese Produkte sind betroffen
Produkte, die von diesem Rückruf betroffen sind, sind bei Aldi die 300-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 21.03.2028, 22.03.2028 und 23.03.2028 und mit den Chargennummern L220326 B3, L230326 N3, L230326 P3, L230326 B3 und L240326 N3.
Außerdem sind bei Netto die 300-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2028 und mit der Chargennummer L270326B3 betroffen.
Norovirus-Erkrankung: Diese Symptome können auftreten
Wie lebensmittelwarnung.de mitteilt, äußert sich eine Norovirus-Erkrankung meist innerhalb von zehn bis 50 Stunden nach Infektion plötzlich mit heftigem Durchfall und schwallartigem Erbrechen. Gelegentlich kann demnach auch Fieber auftreten. Die Beschwerden klingen laut lebensmittelwarnung.de normalerweise nach wenigen Tagen von selbst wieder ab.
Gerade bei Säuglingen, Kleinkindern und Senioren kann es aufgrund des Flüssigkeitsverlustes zu schweren Krankheitsverläufen mit ausgeprägtem Schwächegefühl und Schwindel kommen.
Lebensmittelwarnung.de empfiehlt Personen, die die Produkte zu sich genommen haben, bei schweren oder anhaltenden Symptomen ärztliche Hilfe aufzusuchen und dabei auf eine mögliche Norovirus-Infektion hinzuweisen. „Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll“, heißt es dort.