Notability endlich für Android: Kult-Notiz-App vom iPad startet auf Samsung Galaxy Tab und Co.
ANDROID
Jahrelang war Notability fest im Apple-Universum verankert. Jetzt schafft die beliebte Notiz-App endlich den Sprung auf Android.
Viele Android-Nutzer haben lange darauf gewartet, jetzt ist es endlich so weit. Notability steht ab sofort im Google Play Store zum Download bereit und bringt eine der bekanntesten Notiz-Apps erstmals auf Googles Betriebssystem. Wer handschriftliche Notizen schreibt, PDFs bearbeitet oder Vorlesungen und Meetings mitschneidet, bekommt damit eine weitere starke Alternative.
Die Android-Version richtet sich in erster Linie an Tablets mit Stiftunterstützung wie die Samsung-Galaxy-Tab-Reihe. Die wichtigsten Funktionen sind bereits verfügbar. Weitere Features sollen laut Entwickler Ginger Labs in den kommenden Monaten folgen.
Hier geht es zur Notability-App im Google Play Store❯Für Links auf dieser Seite erhält NETZWELT ggf. eine Provision vom Händler. Mehr Infos.
Mit an Bord: Handschrift, Audio und neue Android-Extras
Dass sich viele über den Android-Start freuen, kommt nicht von ungefähr. Notability gehört seit Jahren zu den beliebtesten Notiz-Apps auf dem iPad. Besonders praktisch ist die Kombination aus Handschrift, PDF-Kommentaren und Audioaufnahmen. Wenn ihr beispielsweise während einer Vorlesung oder eines Meetings mitschreibt, könnt ihr später einfach auf eine Notiz tippen und landet genau an der Stelle der Aufnahme, an der ihr sie geschrieben habt.
Auch die Android-Version soll diese Stärken übernehmen. So könnt ihr Dokumente importieren, handschriftliche Notizen anlegen, PDFs kommentieren und KI-Funktionen wie Zusammenfassungen oder Transkripte nutzen. Obendrauf gibt es sogar zwei Extras, die es nur unter Android gibt: Ginger Labs spendiert der App einen Regenbogenstift und einen Glitzerstift. Außerdem unterstützt Notability die sogenannte Android Notes Role. Dadurch könnt ihr die App als Standard für Notizen festlegen und sie auf vielen Geräten sogar direkt über den Sperrbildschirm starten.
Kostenlos ausprobieren, mehr Funktionen per Abo
Herunterladen könnt ihr Notability kostenlos. Im Starter-Tarif dürft ihr bis zu fünf Notizen erstellen und die wichtigsten Funktionen ausprobieren. Das reicht völlig aus, um ein Gefühl für die App und das Schreiben mit dem S Pen oder einem anderen Eingabestift zu bekommen.
Wenn ihr Notability dauerhaft und ohne Einschränkungen nutzen möchtet, braucht ihr ein kostenpflichtiges Abo. Damit fallen die Begrenzungen weg und zusätzliche Funktionen wie Handschriftsuche, mathematische Formelumwandlung oder weitere KI-Features werden freigeschaltet. Eure Notizen landen dabei in der Notability Cloud und lassen sich problemlos zwischen Android, iPhone, iPad und der Web-Version synchronisieren. Zum Start gibt es für neue Abonnenten außerdem 25 Prozent Rabatt.
Notability oder GoodNotes?
Mit GoodNotes (zum Download) ist bereits seit einiger Zeit ein großer Konkurrent auf Android unterwegs. Beide Apps verfolgen allerdings einen etwas anderen Ansatz. GoodNotes orientiert sich stärker am klassischen Notizbuch, während Notability vor allem mit der Verknüpfung von Handschrift und Audioaufnahmen punktet. Welche App besser zu euch passt, hängt deshalb vor allem davon ab, wie ihr sie im Alltag nutzen möchtet.
Gerade in Deutschland dürfte der Android-Start auf großes Interesse stoßen: Laut aktuellen Marktdaten von Statcounter ist Samsung hierzulande der mit Abstand führende Android-Tablet-Hersteller. Beliebte Modellreihen wie das Galaxy Tab S werden dank des mitgelieferten S Pens täglich an Schulen, Hochschulen und in Büros genutzt.
Für wen lohnt sich der Download?
Wenn ihr ein Android-Tablet mit Stift besitzt, lohnt sich ein Blick auf Notability auf jeden Fall. Besonders Besitzer eines Samsung Galaxy Tab mit S Pen bekommen damit eine weitere leistungsstarke Option für handschriftliche Notizen, Vorlesungen oder den Arbeitsalltag.
Wer die App bereits vom iPad kennt, kann seine Notizen und sein Abo einfach weiter nutzen. Wer dagegen noch nach der passenden Notiz-App sucht, bekommt mit Notability eine spannende Alternative zu GoodNotes und Samsung Notes. Der Funktionsumfang soll in Zukunft weiter wachsen, schon jetzt bietet die Android-Version aber eine solide Grundlage für den täglichen Einsatz.
Außerdem kommt der Start von Notability insbesondere für Samsung-Nutzer zu einem passenden Zeitpunkt. Samsung verabschiedet sich im August 2026 von der Verbindung zwischen Samsung Notes und Microsoft OneNote. Die praktische Synchronisation, die viele vor allem im Arbeitsalltag genutzt haben, fällt damit weg. Wer seine Notizen bisher zwischen den beiden Diensten abgeglichen hat, muss sich also nach einer neuen Lösung umsehen.
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