Olympia-Bewerbung München: Spitzenverbände erkunden Forschungs-Campus im Olympiapark
Stand: 22.07.2026, 13:41 Uhr
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München wirbt erneut bei Olympischen Spitzenverbänden – diesmal mit Sportwissenschaft und Forschung auf dem TUM Campus im Olympiapark.
München – Die Olympischen Spitzenverbände haben München erneut besucht. Auf Einladung der Landeshauptstadt München und des Freistaats Bayern stand beim zweiten Treffen der TUM Campus im Olympiapark im Mittelpunkt, wie die Stadt München mitteilt. Unter dem Leitgedanken „Impulse für den Sport der Zukunft“ ging es diesmal um aktuelle Entwicklungen aus der Sportwissenschaft und deren Bedeutung für Leistungs- und Breitensport.
Spitzenverbände erleben auf dem TUM Campus, wie Forschung und sportliche Praxis zusammenwirken
Gemeinsam mit der School of Medicine and Health der Technischen Universität München und dem Olympiastützpunkt Bayern erhielten die Verbandsvertreter bei einem Rundgang über den Campus Einblicke in Themen wie Prävention, Trainingsforschung, Technologie im Sport, Gehirngesundheit und Persönlichkeitsentwicklung im Leistungssport. Demonstriert wurde dabei, wie wissenschaftliche Innovation und sportliche Praxis auf dem neuen Campus zusammenwirken. Dabei wurde auch das einzigartige Ökosystem des neuen TUM Campus vorgestellt, das Forschung, Lehre und sportliche Praxis an einem Ort vereint.
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OB Krause sieht München als idealen Standort für Olympische Sommerspiele
Der Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) betonte die besonderen Voraussetzungen der Stadt: „München bietet einzigartige Bedingungen für Olympische Sommerspiele. Unser olympisches Erbe von 1972, die internationale Strahlkraft unserer Stadt, die Erfahrung mit Großveranstaltungen und der breite Rückhalt der Menschen machen München zum idealen Standort für Olympia.“ Die Sportwissenschaft auf dem TUM Campus sei eines der Highlights der Bewerbung, so Krause – davon profitierten Spitzensport und Breitensport gleichermaßen.
Sportminister Herrmann und TUM-Präsident Hofmann unterstreichen Stärken der Bewerbung
Bayerns Sportminister Joachim Herrmann hob neben dem olympischen Erbe und modernen Sportstätten auch die Wissenschaftslandschaft hervor: „Unser Ziel sind nachhaltige Spiele, die weit über den eigentlichen Wettkampf hinaus Impulse für Sport, Gesundheit und Gesellschaft setzen.“ TUM-Präsident Thomas Hofmann erklärte, die Spiele böten die Chance, neue Technologien in die Anwendung zu bringen und Menschen für Bewegung zu begeistern – „Nicht nur für die Dauer der Spiele, sondern Jahrzehnte darüber hinaus.“
Entscheidung über deutsche Bewerberstadt fällt im September
Die erste vertiefte Präsentation des Olympia-Konzepts vor den Spitzenverbänden hatte am 18. Juni im SAP-Garden und im Schloss Nymphenburg stattgefunden. Damals standen das Olympische Erbe, internationale Strahlkraft, Standortkompetenz und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Am 26. September fällt die Entscheidung, welche Bewerberstadt oder -region für Deutschland ins internationale Rennen geht. (Quelle: Landeshauptstadt München)