Omdia zeigt Apples Display-Fahrplan für MacBook und iPad › Macerkopf
- Sep. 2026 | 7:22 Uhr | 0 Kommentare
Das Marktforschungsunternehmen Omdia hat einen Bericht zu den Display-Panels veröffentlicht, die Apple in den kommenden Jahren in MacBooks und iPads verbauen will. Aus den Daten der Panelfertigung leitet das Unternehmen einen Zeitplan für neue Modelle ab, der im Herbst 2026 beginnt und bis 2029 reicht. Neben dem seit längerem erwarteten OLED-MacBook Pro nennt der Bericht auch Termine für das iPad mini, iPad Air, iPad Pro und MacBook Air.

Fotocredit: Apple
OLED-MacBook Pro kommt im Herbst, iPad Air folgt Anfang 2027
Den Auftakt macht laut Omdia noch in diesem Jahr das MacBook Pro, das der Bericht durchgängig als „MacBook Pro/Ultra“ führt. Das neue MacBook soll ein Tandem-OLED-Panel bieten und als 14,3 Zoll und 16,3 Zoll Modell angeboten werden. Im selben Zeitraum steht ein iPad mini mit 8,4 Zoll großem OLED-Panel und 60 Hertz Bildwiederholrate auf dem Plan.
Anfang 2027 folgt dem Bericht zufolge ein neues MacBook Air, das mit einem 13,6 Zoll und 15,4 Zoll Display weiterhin auf LCD-Technik setzt. Das iPad Air soll zur selben Zeit mit 11 Zoll und 13 Zoll auf OLED umsteigen, bleibt aber bei 60 Hertz. Zur Jahresmitte 2027 ist dann das iPad Pro an der Reihe. Dessen OLED-Panels in 11 Zoll und 13 Zoll sollen erstmals die COE-Technik nutzen, bei der der Farbfilter direkt auf die Verkapselungsschicht aufgebracht wird. Das spart den Polarisator ein und macht das Display dünner und sparsamer.
Ende 2027 will Apple laut Omdia die OLED-Panels des MacBook Pro um LTPO erweitern, womit sich die Bildwiederholrate dynamisch an den Inhalt anpassen lässt. Anfang 2028 steht eine weitere Auflage des OLED-iPad Air an, wiederum mit 60 Hertz. Für 2029 listet der Bericht ein 13,6 Zoll MacBook mit OLED, LTPO und COE sowie ein neues iPad mini mit 8,4 Zoll OLED und 60 Hertz.
Mini-LED-Modelle des MacBook Pro bleiben bis mindestens 2028 im Programm
Neben den Terminen liefert der Bericht einige Hinweise auf Apples Modellpolitik. So soll es auch nach dem Start der OLED-Variante weiterhin MacBook Pro-Modelle mit Mini-LED-Display geben, und zwar bis mindestens 2028. Das spricht für die Vermutung, dass Apple die OLED-Version unter dem Namen „MacBook Ultra“ oberhalb des bisherigen MacBook Pro einordnet, statt es abzulösen.
Das MacBook Neo taucht in der Aufstellung nicht auf. Als günstigstes Modell der Reihe dürfte es in den kommenden Jahren kein neues Display bekommen, weshalb es in einem Display-Fahrplan keine Rolle spielt. Dasselbe gilt für die Basismodelle des iPad.