Pflaume oder Zwetschge? An diesen Merkmalen erkennen Sie sofort den Unterschied
Stand: 17.07.2026, 07:30 Uhr

Sommerzeit ist oft die Zeit der süßen Steinfrüchte, aber können Sie Pflaumen und Zwetschgen wirklich unterscheiden? Entdecken Sie hier die entscheidenden Merkmale!
Die Unterscheidung zwischen Zwetschgen und Pflaumen kann auf den ersten Blick eine Herausforderung sein, obwohl beide Früchte köstlich schmecken. Dennoch gibt es klare Merkmale, die Ihnen helfen, Zwetschgen und Pflaumen leicht voneinander zu unterscheiden.
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Die Pflaume (Prunus domestica) zeigt sich typischerweise groß und in einer eher runden Form. Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist ihre deutlich sichtbare Längsfurche. Die Farbpalette ihrer Schale reicht von Rot über Hellviolett bis hin zu Orange.
Die Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica), eine Unterart der Pflaume, präsentiert sich ovaler und kleiner als andere Pflaumenarten. Ihre Längsvertiefung ist entweder kaum vorhanden oder gar nicht ausgeprägt. Sie ist an ihrer dunkelvioletten bis bläulichen Färbung erkennbar, die oft von einem feinen weißlichen Belag überzogen ist. Beide Obstsorten, Zwetschgen wie auch Pflaumen, sind den Rosengewächsen zuzuordnen und gedeihen in verschiedenen Regionen wie Europa, Westasien, Nordamerika und Afrika.
Wichtige Hinweise zu Zwetschgen und Pflaumen
Bei beiden Früchten ist zu berücksichtigen, dass sie nach der Ernte zu Hause nicht mehr nachreifen. Um den Reifegrad von Zwetschgen oder Pflaumen zu bestimmen, drücken Sie sanft auf die Schale. Gibt diese leicht nach, ist die Frucht optimal ausgereift.
Generell empfiehlt es sich, Obst aus ökologischem Anbau zu bevorzugen. Auf herkömmlich angebautem Obst und Gemüse können Rückstände von Pestiziden haften, von denen viele sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt schaden können. Achten Sie insbesondere auf die Biosiegel von Demeter, Naturland und Bioland beim Einkauf, da diese strengere Standards als das offizielle EU-Bio-Siegel aufweisen.
Die Pflaume: Ein gesunder Energiespender
Im Vergleich zur Zwetschge ist die Pflaume weicher. Ihr saftiges, lockeres Fruchtfleisch prädestiniert sie für die Zubereitung von Pflaumenmus, Kompott oder Marmelade. Da das Fruchtfleisch sehr fleischig ist, lässt sich der Kern oft nur mühsam lösen. Geschmacklich ist die Pflaume überwiegend süß und wird häufig roh oder in Obstsalaten genossen.
Ihr hoher Fruchtzuckergehalt sorgt für eine rasche Energiezufuhr. Zudem ist sie reich an Pektin und Zellulose, beides Substanzen, die die Verdauung fördern. Dies ist der Grund, warum Pflaumensaft, wie Studien belegen, als bewährtes Hausmittel bei Verstopfung dienen kann.
Zwetschgen: Ideal für Backwaren und Süßspeisen
Zwetschgen sind kleiner als Pflaumen. Dieses Obst, regional auch als Zwetschken, Zwetschen oder Quetschen bekannt, ist eher spitz zulaufend und in der Farbe etwas dunkler. Das gelbliche Fruchtfleisch weist einen geringeren Saftgehalt auf und hat einen süß-säuerlichen Geschmack. Typischerweise lässt sich der Kern leichter vom Fruchtfleisch trennen.
Dadurch sind Zwetschgen hervorragend für Backwaren geeignet. Sie können beispielsweise Zwetschgendatschi oder Zwetschgenknödel damit zubereiten. Ihr geringerer Wassergehalt macht sie zudem ideal zum Trocknen, wodurch sie sich gut als haltbare Backpflaumen eignen.
Frische Zwetschgen sind an einer feinen weißlichen Schicht auf der Oberfläche zu erkennen. Waschen Sie diese erst unmittelbar vor dem Verzehr ab, da sie zur längeren Frische der Früchte beiträgt.