Phil Collins enthüllt: 2024 stand er kurz vor dem Tod

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Phil Collins hat in einem neuen Interview enthüllt, dass er 2024 inmitten seines Kampfes gegen die Alkoholsucht beinahe gestorben wäre.
Im Gespräch mit der „Sunday Times“ berichtete der Sänger, dass er erstmals im November 2023 wegen seines Alkoholkonsums in ein Schweizer Krankenhaus eingeliefert wurde. Noch vor Weihnachten desselben Jahres wurde er zunächst entlassen, wenige Wochen später jedoch erneut aufgenommen und auf die Intensivstation verlegt, wo er bewusstlos lag.
„Meine Nieren versagten, meine Organe streikten einfach“, schilderte Collins die Situation. „Die Leute kamen, um sich zu verabschieden. Aber ich erinnere mich nicht daran, dass sie kamen. Ich hatte keine Ahnung, was gerade passierte. Sie alle hatten Angst, mich nie wiederzusehen. Es hätte alles so furchtbar schiefgehen können.“
Kinder eilten ans Krankenbett
Collins fügte hinzu, dass seine fünf Kinder in das Krankenhaus geeilt seien, weil sie glaubten, ihr Vater liege im Sterben. „Es standen Entscheidungen an, so nach dem Motto: ‚Halten wir Phil an lebenserhaltenden Maßnahmen?’“, sagte er.
Der Genesis-Sänger verbrachte letztendlich sieben Monate im Krankenhaus, um sich von dem Beinahe-Tod zu erholen. „Ich hatte sehr viel Glück, dass ich da rausgekommen bin“, sagte Phil der „Sunday Times“. „Selbstverständlich habe ich seitdem keinen Tropfen angerührt.“
Collins hat schon lange kein Geheimnis aus seinen Problemen mit dem Alkohol gemacht, die unter anderem durch die gesundheitlichen Folgen seiner anhaltenden Rückenverletzungen befeuert wurden. „Nacht für Nacht liege ich auf dem Bett, starre durch ein Dachfenster in den grauen Schweizer Himmel und beklage mein Leben“, schrieb Collins in seinen Memoiren von 2016. „Ich bin ganz allein – bis auf meine guten Freunde Johnnie Walker und Grey Goose.“
Jahre voller Operationen
Anfang dieses Jahres sprach Collins über seine gesundheitlichen Probleme und erklärte, er habe wegen fünf separater Knieoperationen „einige schwierige, frustrierende Jahre“ hinter sich. „Ich habe eine rund um die Uhr anwesende Pflegekraft, die sicherstellt, dass ich meine Medikamente so nehme, wie ich es sollte“, sagte er. „Ich hatte Probleme mit meinem Knie … Alles, was bei mir schiefgehen konnte, ist schiefgegangen.“
Damals erwähnte er bereits, er habe wegen seines Alkoholproblems „Monate im Krankenhaus verbracht“ – wie ernst die Lage tatsächlich war, legte er jedoch erst im Interview mit der „Sunday Times“ offen dar.