HSV zeigt in Verl seine „Qualität“ – und ist heiß auf den BVB
HSV
Pokal-Aufgabe erledigt: HSV wackelt erst in Verl – und dreht nach Polzin-Ansage auf
Der HSV steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Beim SC Verl siegten die Hamburger nach schwierigem Start mit 3:0.
Das war ein hartes Stück Arbeit. Mit 3:0 (1:0) setzte sich der HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC Verl durch. Ein auf dem Papier klares Ergebnis, auf dem Platz sah es lange Zeit allerdings nicht so deutlich aus. Nach dem Abpfiff traten die Hamburger dennoch zufrieden die Rückreise an. Trainer Merlin Polzin sprach von einem „schönen Fußballabend“ und ergänzte: „Besonders für uns durch das Weiterkommen.“
Insgesamt 5207 Zuschauer waren in der Sportclub Arena in Verl dabei. Sie sahen, wie der Bundesligist aus Hamburg vor allem in den ersten 40 Minuten große Probleme hatte. Der HSV kam mit der teils aggressiven Manndeckung des Drittligisten nicht wirklich klar und setzte immer wieder auf lange Bälle. Der Gegner suchte hingegen mit dem Ball am Fuß nach spielerischen Lösungen.
Das sah gut aus und führte beinahe auch zum Erfolg. Die ersten Chancen gehörten dem Heimteam. Mika Clausen (13.) und Andre Leipold (15.) vergaben die frühe Führung. Unverdient wäre sie nicht gewesen. Erst nach gut einer halben Stunde gab es durch Albert Grønbæk den ersten Torabschluss des HSV. Gefährlich war dieser nicht. Das änderte sich zehn Minuten später.
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Grønbæk trifft für den HSV in Verl doppelt
Wieder war Grønbæk beteiligt. Der Däne nahm Gegenspieler Felix Vogler den Ball ab, spielte einen Doppelpass mit Patson Daka und traf zur zu diesem Zeitpunkt glücklichen 1:0-Führung. Danach kippte die Partie komplett. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit legte Grønbæk (47.) den zweiten Treffer nach. Der 16-jährige Louis Lemke sorgte wenig später für das 3:0 (50.). Damit war das Spiel gelaufen.
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„Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, wir sollen mit viel Energie rauskommen und das Spiel drehen – und das haben wir gemacht“, sagte nach dem Abpfiff Sebastiaan Bornauw, der trotz der Probleme in der ersten Halbzeit grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Auftritt war. Das galt am Ende auch für den HSV-Coach.
Polzin lobt die Chancenverwertung
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„Es ist eingetreten, was wir seit der Auslosung erwartet haben. Ich wusste, dass Verl für uns eine Herausforderung wird. Das hat man zu Spielbeginn gesehen. Es war ein Schlüssel zum Weiterkommen, dass wir gewisse Momente überstanden haben und nicht ungeduldig wurden“, erklärte Polzin, der betonte: „Es ist die Qualität unserer Jungs, was das Zuschlagen bei den Chancen vor allem in der zweiten Hälfte angeht.“
Weiter geht es für den HSV am Samstag mit dem Start in die Bundesliga-Saison. Dann wartet im Topspiel in Dortmund (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) ein anderes Kaliber auf die Hamburger. „In Dortmund muss man bei 100 Prozent sein. Vielleicht sogar noch bei mehr“, meint Bornauw, der sich auf das Kräftemessen freut. „Das sind die geilsten Spiele gegen solche Mannschaften. Wir müssen alles geben, um ein gutes Ergebnis zu holen.“