Pro X3 Superstrike: Logitech macht den Mausklick noch schneller - Golem.de
Die Pro X3 Superstrike von Logitech bekommt neue Funktechnik und eine deutlich längere Akkulaufzeit.
Logitech hat mit der Pro X3 Superstrike eine neue Gaming-Maus vorgestellt. Sie basiert auf der erst Anfang 2026 erschienenen Pro X2 Superstrike (Test auf Golem) und übernimmt deren ungewöhnlichste Technik: Die beiden Haupttasten kommen ohne die bei Mäusen üblichen mechanischen Mikroschalter aus.
Stattdessen verwendet Logitech sein Haptic Inductive Trigger System (HITS). Dabei wird die Position der Maustasten über ein elektromagnetisches Feld erfasst. Das fühlbare Klicken erzeugt separat ein kleiner Aktuator. Dadurch lassen sich Auslöse- und Rücksetzpunkt sowie die Stärke des Klickgefühls unabhängig voneinander einstellen.
Über einen Tastenweg von 0,65 mm stehen zehn Auslösepunkte zur Verfügung. Außerdem unterstützt HITS Rapid Trigger: Die Taste kann bereits beim Zurückbewegen zurückgesetzt werden, ohne zunächst eine festgelegte Ausgangsposition erreichen zu müssen. Gegenüber klassischen Mikroschaltern soll die Technik laut Logitech die Klicklatenz um bis zu 30 ms reduzieren.
Bei der Pro X3 bleibt HITS grundsätzlich unverändert. Neu ist vor allem der NxLOGI-Chipsatz, eine angepasste Variante von Nordics NRF54. Er soll Funklatenz und Energieeffizienz verbessern. Die maximale Pollingrate beträgt 8.000 Hz und ist nun sowohl per Lightspeed-Funk als auch über USB-C möglich.
Deutlich verbessert wurde die Akkulaufzeit. Logitech nennt bei 1.000 Hz nun bis zu 135 statt 90 Stunden, ein Plus von 50 Prozent. Auch der Hero-2-Sensor wurde überarbeitet und erreicht jetzt bis zu 48.000 dpi.
Außerdem veränderte Logitech die Gewichtsverteilung. Die Pro X2 war etwas kopflastig, die X3 soll besser ausbalanciert sein. Außerhalb Europas sinkt das Gewicht um zwei Gramm auf 59 Gramm, das europäische Modell bleibt dagegen bei 61 Gramm.
Logitech G: Endlich ein Pro-Mauspad
Grund dafür ist laut Logitech eine zusätzliche Kunststoffummantelung des austauschbaren Akkus. In einem Pressebriefing betonte der Hersteller, dass diese nicht unmittelbar gesetzlich vorgeschrieben sei. Logitech habe sich aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit den europäischen Vorgaben für austauschbare Akkus entschieden.
Ungewöhnlich kurz ist der Abstand zum Vorgänger. Logitech zufolge wurden Pro X2 und Pro X3 über einen längeren Zeitraum parallel entwickelt. Die neue Maus ersetzt die X2 nicht, beide Modelle sollen vorerst parallel angeboten werden.
Die Logitech Pro X3 Superstrike kostet 190 Euro, die weiterhin angebotene Pro X2 Superstrike ist für 10 Euro weniger erhältlich.
Parallel erweitert Logitech(öffnet im neuen Fenster) seine Pro-X-Serie um die kabelgebundene Tastatur Pro X2 Rapid. Sie arbeitet mit magnetischen Schaltern, bietet Rapid Trigger sowie eine Abtastrate und USB-Pollingrate von jeweils 8.000 Hz. Auslösewege lassen sich in 0,05-mm-Schritten konfigurieren; ein OLED ermöglicht wichtige Einstellungen direkt an der Tastatur ohne G Hub.
Neu sind außerdem das Headset Pro X3 Lightspeed mit verbessertem 48-kHz-Mikrofon und bis zu 70 Stunden Akkulaufzeit sowie das Pro X Control. Das 400 × 460 mm große und 6 mm dicke Modell ist Logitechs erstes Mauspad innerhalb der Pro-Serie.
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