Promi Big Brother: René „Redo“ Dost hatte langen Weg zum Mega-Erfolg

Promi Big Brother René „Redo“ Dost hatte langen Weg zum Mega-Erfolg

Köln · „Promi Big Brother“ hat sich einen der bekannten und umstrittenen TikToker Deutschlands geholt. René Dost wuchs in der DDR auf und hat später ein Gastro-Imperium aufgebaut.

09.10.2026 , 20:04 Uhr

 René „Redo“ Dost ist der Unternehmer unter den „Promi Big Brother“-Kandidaten.

René „Redo“ Dost ist der Unternehmer unter den „Promi Big Brother“-Kandidaten.

Foto: Joyn

In diesem Jahr möchte Sat.1 eine Gruppe Promis in den Garten entführen. Unter den Kandidaten für „Promi Big Brother“ 2026 ist René Dost, auch Redo genannt. Der 57-Jährige ist als Gastronom, Influencer, Autor und aus dem Fernsehen bekannt. Dabei hat der gelernte Koch seine Karriere mit einem Imbisswagen und Schulden gestartet.

Redo wuchs in der DDR auf – und jetzt geht’s zu „Promi Big Brother“

René Dost wurde am 6. November 1968 in Hennigsdorf geboren und ist in der damaligen DDR aufgewachsen. Die Gastronomie lernte er früh kennen, da seine Eltern in Ketzin an der Havel, Brandenburg, ihre Gaststätte führten.

Redo ging den gleichen Weg und machte noch zu DDR-Zeiten zuerst eine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Im Anschluss daran hängte er eine zweite Lehre dran und schloss die Ausbildung zum Koch ab.

Redo startete nach dem Mauerfall mit Schulden im Imbisswagen

Nach dem Mauerfall machte sich der heute 57-Jährige selbstständig. Er kaufte sich einen Imbisswagen, in dem er Currywurst und Schaschlik verkaufte. In einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) verrät er, dass sein Start als Koch ziemlich schwierig war. Anscheinend wurde er beim Kauf des Wagens „verarscht“ und hatte weder einen Stellplatz noch Einnahmen. Dafür aber viele Schulden.

Er erzählt im Gespräch: „Ich habe schon so verrückte Sachen gemacht, Schnitzel überbacken, Hamburger. Ich hatte von jedem toten Deibel irgendwas und alle haben mich geliebt.“ Er arbeitete teilweise 16 Stunden pro Tag und hatte zwischenzeitlich sogar gute Zahlen vorzuweisen. Als die Zahlen aber wieder einbrachen, startete er mit seinem Liefer- und Partyservice durch.

Wie wurde René „Redo“ Dost zum Geschäftsmann?

Aller Anfang war schwer, doch nach dieser holprigen Zeit ging es bergauf. Im Jahr 1997 eröffnete René Dost sein erstes Restaurant. Den Liefer- und Partyservice behielt er und erweiterte ihn auf einen Cateringservice. Über die Jahre hinweg lief das Geschäft so gut, dass er es stetig vergrößerte. Mittlerweile hat die Redogruppe über 40 Geschäftsbereiche und mehr als 200 Mitarbeiter. Darunter sind neben den Restaurants auch Cafés, Bars, Catering, Foodtrucks und eine Eismanufaktur.

Nicht nur die Gastronomien laufen gut. Der Redogruppe gehören auch Immobilien, eine Werbeagentur und eine Akademie für Führungskräfte an. Laut eigener Aussage des Chefs persönlich liegt der Jahresumsatz bei 20 Millionen Euro.

Redo XXL – Große Portionen mit großem Erfolg

René Dost landete einen Volltreffer mit seinem Konzept der XXL-Restaurants. Anstatt normal große Gerichte zu servieren, gibt es die Portionen in XXL. Also deutlich größer als sonst. Die XXL-Restaurants hat Redo mittlerweile auf ganz Deutschland erweitert.

Vom Gastronomen zur Marke – Redo der Unternehmer, Autor und Songproduzent

Die Person „Redo“ ist mittlerweile zur Marke geworden. Auch für „Promi Big Brother“ wurde René Dost unter diesem Namen vorgestellt. Zur Marke gehört sein Spruch „GIG - Gastro ist geil“. Für einen eigenen Song hat er den Spruch abgewandelt als Titel verwendet. Das Lied kam im Jahr 2025 raus und heißt „G.I.G. Glück ist geil“.

Im selben Jahr veröffentlichte der 57-Jährige sein eigenes Buch, das „Redo Buch“. Darin geht es um Business und, laut Titel um: „Reichtum, Ehrlichkeit, Disziplin und Optimismus.“ Nebenbei gibt er sein Erfolgsrezept auch persönlich weiter. Auf LinkedIn und Instagram bietet er Kurse an und besucht Unternehmen, Gastronomen und Co. als Coach.

TikTok-Star und Instagram-Influencer – So wurde Redo auch im Internet bekannt

Redo war natürlich schon vor dem Internet bekannt. Der 57-Jährige dreht nun zusätzlich auf den Plattformen Instagram und TikTok seine Runden. Er veröffentlicht Reels und Videos, in denen er seine Follower in die Restaurants mitnimmt und seinen Alltag und sein Privatleben zeigt.

Mehrere Zeitungen und Magazine, darunter auch Joyn, bezeichnen ihn und seine Art als „überdreht“. Das scheint jedenfalls gut anzukommen, da er auf TikTok mittlerweile 450.000 Fans hat. Auf seinem Instagram-Account verfolgen 675.000 seinen Content (Stand September 2026). „Ich hatte gar nicht auf dem Ticker, welch wichtige Währung heute Social Media überhaupt ist“, sagt er im Interview der MAZ.

Die Probleme als Influencer – Damit hat der Koch zu kämpfen

Die sozialen Medien haben natürlich nicht nur Vorteile. Die Reichweite und öffentliche Adresse der Restaurants machen dem 57-Jährigen auch einige Probleme. Fake-Bestellungen und Telefonstreiche in Restaurants sowie Hass-Kommentare, die ihn als Online-Persönlichkeit verfolgen. Anstatt sich unterkriegen zu lassen, dreht er Videos und Reels darüber.

Im Jahr 2026 hagelte es dabei auch Kritik am Koch selbst. Es wurde öffentlich über die Hygiene der Restaurants diskutiert, oder eher über den Mangel davon. Dazu kommt, dass Redo seine Reichweite unterschätzt hatte. Im August 2026 kündigte er eine Tour in seinem Lamborghini auf dem Ku'damm in Berlin an. Am besagten Tag war der Ansturm so groß, dass die Polizei ausrückte und der gesamte Verkehr in ein Chaos verfiel.

„Promi Big Brother“ 2026: Was hat Kandidat René Dost privat zu bieten?

So viel Zeit wie Redo in seine Unternehmen steckt, bleibt für das Privatleben nicht. Er schätzt gegenüber der MAZ: „99,9 Prozent Arbeit und 0,1 Prozent Privatleben“. Bekannt ist jedenfalls, dass er vergeben ist. Seine Freundin Katharina Amalia hat im Juli 2026 veröffentlicht, dass ein Baby auf dem Weg ist.

René Dost war schon vor „Promi Big Brother“ im Fernsehen

„Promi Big Brother“ 2026 ist nicht die erste Sendung für den 57-Jährigen. Im Jahr 2022 wurde er in der „ZDF.reportage“ vorgestellt. Auch bei Kabel Eins war Redo des Öfteren zu sehen, und zwar in der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“. Dort hatte er schon mehr als nur einen Auftritt.

René Dost bei „Promi Big Brother“ 2026 – Das können die Zuschauer erwarten

Statt zum Ku'damm geht es für den Unternehmer nun in den Garten von „Promi Big Brother“. Für den 57-Jährigen dürfte das eine ungewohnte Situation werden. Zu Joyn sagt er im Interview, dass er nach 35 Jahren Selbstständigkeit daran gewöhnt ist, seinen Tag selbst zu managen. Bei „Promi Big Brother“ 2026 will er herausfinden, was von Redo übrig bleibt, wenn die Dinge fehlen, die er normalerweise den ganzen Tag um sich hat. Selbstverständlich möchte er bestenfalls bis ins Finale und die Sendung gewinnen.

Das sind die weiteren Kandidaten von Promi Big Brother 2026

  • Fernsehen

  • Nachrichten

  • Boulevard

  • Entertainment

  • Zur Startseite