Putins nächster Rückschlag: Ukraine zählt Tausende Verluste an nur einem Tag

Stand: 20.07.2026, 12:45 Uhr

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Die Ukraine meldet 82 zerstörte Artilleriesysteme und 18 Marschflugkörper. Zudem wurden 235 Gefechte sowie Treffer gegen Kommandopunkte und Versorgungslager gemeldet.

Kiew – Der Krieg gegen die Ukraine fordert Putins Truppen weiter hohe Verluste. Nach Angaben aus Kiew soll die russische Armee am Sonntag erneut schwere Rückschläge hinnehmen müssen.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

So seien bei den Kämpfen tausende Waffensysteme, darunter 82 Artilleriesysteme und 18 Marschflugkörper, verloren gegangen. Zugleich meldete die Ukraine 235 Gefechte sowie Treffer gegen russische Führungs- und Versorgungsziele.

Putins nächster Rückschlag: Ukraine zählt Tausende Verluste an nur einem Tag

Die Ukraine meldet 82 zerstörte Artilleriesysteme und 18 Marschflugkörper. © © IMAGO / SNA / Archivbild

Der ukrainische Generalstab meldete am Montag, für den Vortag seien 235 Gefechte registriert worden. Dabei seien nach ukrainischer Zählung 2.505 Waffen, militärische Ausrüstungen und Fahrzeuge verloren gegangen. Die Angaben sind jedoch nicht alle unabhängig überprüfbar.

235 Gefechte am Sonntag gemeldet

Der Generalstab berichtete am Montag, russische Truppen hätten am Vortag einen Raketenangriff durchgeführt und dabei 39 Raketen eingesetzt. Zudem seien 76 Luftschläge geflogen und 222 gelenkte Bomben abgeworfen worden.

Außerdem habe Russland 10.761 Kamikaze-Drohnen eingesetzt und 3.116 Angriffe auf Orte und ukrainische Stellungen mit Artillerie geführt, darunter 33 mit Mehrfachraketenwerfern.

In der Nacht auf Montag griff Russland nach weiteren ukrainischen Angaben zudem mit zwei gelenkten Luft-Boden-Raketen vom Typ Kh-59/69 und 94 Angriffsdrohnen an. Die Luftabwehr habe 81 Drohnen vom Typ Shahed, Herbera, Italmas und weitere Drohnen zerstört oder technisch gestört. Gemeldet wurden Einschläge einer Rakete und von neun Angriffsdrohnen an neun Orten. Eine weitere Rakete habe ihr Ziel nicht erreicht.

Ukrainische Kräfte melden Treffer gegen Kommandopunkte

Die ukrainische Seite setzte nach eigenen Angaben Luftstreitkräfte, Raketentruppen und Artillerie ein. Getroffen worden seien neun Gebiete mit russischem Personal, fünf Kommandopunkte für Drohnen, eine Kanone, zwei Versorgungslager und ein weiteres wichtiges Ziel. Welches Ziel gemeint ist, wird in dem Bericht nicht erläutert.

An mehreren Frontabschnitten meldete Kiew weitere Gefechte. Am stärksten betroffen waren demnach die Richtungen Pokrowsk mit 30 gestoppten russischen Angriffen, Slowjansk mit 27 Angriffen und Lyman mit 26 Angriffen. Bei Kramatorsk seien zwei Angriffe registriert worden.

Russland habe am Sonntag 1.600 Soldaten verloren; auch diese Angaben sind nicht überprüfbar. Außerdem seien zwei russische Panzer, acht gepanzerte Fahrzeuge und 82 Artilleriesysteme verloren gegangen.

Zusätzlich nannte der Bericht drei zerstörte Mehrfachraketenwerfer, sechs Luftabwehrsysteme und neun Bodenrobotersysteme. Außerdem seien 18 Marschflugkörper, 1.769 Drohnen und 605 Fahrzeuge und Treibstofftanks getroffen worden. Auch drei Einheiten Spezialausrüstung wurden aufgeführt.

Kiew nennt neue Gesamtzahlen seit Kriegsbeginn

Seit Beginn des Krieges habe Russland laut Generalstab damit 1.430.530 Soldaten verloren. Zudem seien 12.158 Panzer, 24.971 gepanzerte Fahrzeuge und 46.343 Artilleriesysteme zerstört worden. Auch 1.953 Mehrfachraketenwerfer, 1.511 Luftabwehrsysteme und 438 Flugzeuge zählen zu den Verlusten.

Hinzu kommen 354 Helikopter, 418.425 Drohnen und 1.965 Bodenrobotersysteme. Außerdem listet Kiew 4.933 Marschflugkörper, 34 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote. Genannt werden zudem 122.894 Fahrzeuge und Treibstofftanks sowie 4.433 Einheiten Spezialausrüstung.

Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg. Zu eigenen militärischen Verlusten machte der ukrainische Generalstab keine Angaben. Die Informationen aus Kiew stammen von einer Kriegspartei und sind nicht unabhängig überprüfbar.