Queen-Bassist Barry Mitchell ist gestorben – Fans trauern um vergessene Legende der Anfangszeit

Stand: 21.08.2026, 13:50 Uhr

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Die Musikwelt nimmt Abschied von Barry Mitchell. Der frühere Queen-Bassist prägte eine frühe Phase der Band stärker, als viele wussten.

Los Angeles – Barry Mitchell, ein früherer Bassist der britischen Rockband Queen, ist tot. Die Nachricht löste unter Fans und Wegbegleitern große Trauer aus. Mitchell gehörte nur für kurze Zeit zur Band, hinterließ in ihrer Anfangsphase aber dennoch deutliche Spuren.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promipool.de

Er spielte in den frühen Monaten nach der Gründung mit der Gruppe und wirkte an Ideen mit, die später in bekannten Songs weiterlebten. Wie The Sun berichtet, wurde sein Tod durch den offiziellen Queen-Archivar Greg Brooks bestätigt. In sozialen Netzwerken meldeten sich kurz darauf zahlreiche Fans mit persönlichen Erinnerungen.

Freddie Mercury und Brian May (von rechts) bei einem Konzert ihrer Band Queen.

Freddie Mercury und Brian May (von rechts) bei einem Konzert ihrer Band Queen. © IMAGO / Avalon.red

Mitchell war der zweite Bassist der Band und gehörte von August 1970 bis Januar 1971 zur frühen Besetzung. In dieser Zeit absolvierte er insgesamt 13 Auftritte, überwiegend in Großbritannien. Empfohlen worden war er damals an Schlagzeuger Roger Taylor, nachdem er zuvor mit der Band Conviction gespielt hatte.

Nach Mitchells Ausstieg übernahm zunächst Doug Bogie kurzzeitig, ehe sich Queen später mit John Deacon dauerhaft am Bass aufstellte. Obwohl Mitchell nur rund ein halbes Jahr dabei war, werden ihm Riffs und Basslinien zugeschrieben, die in Stücken wie „Liar“ und „Son And Daughter“ weiterwirkten.

Greg Brooks würdigt seltene Einblicke des Musikers

Besonders eindrücklich fiel die Reaktion von Greg Brooks aus, der den Verlust öffentlich machte. „Ich habe gerade die furchtbar traurige Nachricht erhalten, dass der frühe Queen-Bassist Barry Mitchell gestorben ist“, schrieb der Archivar via Facebook.

Weiter hieß es: „Seine Anekdoten bei der Convention waren faszinierend und boten seltene Einblicke. Er wird sehr vermisst werden.“

Mehrere Beiträge von Fans erinnerten daran, dass er bei Queen-Conventions über Jahre hinweg präsent war und dort mit Geschichten aus der Anfangszeit der Band beeindruckte.

Seine Ehrlichkeit über den Abschied blieb in Erinnerung

Schon Jahre nach seiner Zeit bei Queen sprach Mitchell offen über seinen Weggang. In einem Rolling-Stone-Interview von 2018 sagte er, die Trennung sei oft verkürzt dargestellt worden. „Ich wurde rausgeworfen, weil sie dachten, ich sei nutzlos“, sagte Barry Mitchell damals scherzhaft.

Danach erklärte er jedoch, dass er selbst nicht genug Begeisterung für die musikalische Richtung der Gruppe gehabt habe. Er habe das Potenzial der Band damals nicht erkannt und rückblickend eingeräumt, sich geirrt zu haben.

Nach seinem Abschied aus der Band blieb Mitchell der Musik verbunden. Nach einer kürzeren Pause kehrte er später zurück und spielte in den 1990er-Jahren mit Jayne Raydio; zuvor war er auch Teil von Tiger, einer frühen Proto-Punk-Gruppe.