Kehrmaschine fährt Mann in Hanau an: schwer verletzt: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
Filter
Kehrmaschine fährt Mann in Hanau an: schwer verletzt
Hanau. Ein 71 Jahre alter Mann ist auf einer Baustelle auf der Bundesstraße 45 von einer Kehrmaschine angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann habe zuvor mit einem Lastwagen etwas für die Baustelle bei Hanau geliefert, teilte die Polizei mit.
Zum Zeitpunkt des Unfalls soll er sich zu Fuß im Arbeitsbereich hinter der rückwärtsfahrenden Kehrmaschine befunden haben, hieß es. Lebensgefahr bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich zu melden. (dpa)
Hessen verzeichnet den trockensten Juli der Messhistorie
Offenbach. Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der aktuelle Monat der trockenste Juli in Hessen seit Beginn der Messhistorie. „In der Landesmitte nahm die Trockenheit im vergangenen Juli historische Ausmaße an“, teilte der DWD in Offenbach mit. Es habe nach letzten Prognosen nur etwa 14 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gegeben.
In der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lag dieser Wert bei 16,6 Liter pro Quadratmeter. „Im Länderranking lag man mit diesem Wert auf dem ersten Platz der trockensten Regionen“, hieß es.
Zudem sei es mit einer Mitteltemperatur von 20,2 Grad vergleichsweise warm gewesen – typisch sind laut Wetterdienst in der Referenzperiode 16,9 Grad. Die Sonne schien etwa 283 Stunden und damit ebenfalls ungewöhnlich lange. Der langjährige Mittelwert von 204 Stunden sei um nahezu 40 Prozent überboten worden. (dpa)
Motorrad nahe Brachttal verunglückt
Brachttal. Bei einem Verkehrsunfall im Main-Kinzig-Kreis hat sich ein 61 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann von Wittgenborn Richtung Spielberg unterwegs, als er den Ermittlungen zufolge in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei überschlug sich die Maschine bei dem Unfall am Donnerstagabend auf der Landesstraße 3314 und blieb abseits der Fahrbahn liegen. Der Mann sei schwer verletzt in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei sucht mögliche Zeugen. (dpa)
Hitze und Gewitter über Hessen am Freitag
Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für den heutigen Freitag und die Nacht zum Samstag in Hessen teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. Zuvor steigen die Temperaturen gebietsweise auf 30 bis 34 Grad, teilten die Meteorologen in Offenbach mit.
Am Samstag komme es wohl noch zu vereinzelten Gewittern, meist sei es aber niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen 24 und 28 Grad im Norden und zwischen 27 und 30 Grad im Süden.
Als Ursache nannte der DWD den Ausläufer eines Tiefs über Skandinavien. Dieser verlaufe quer über die Mitte Deutschlands und sorge für teils kräftige Gewitter. „Ab Samstag gelangt von Nordwesten dann verbreitet etwas kühlere Meeresluft nach Westdeutschland, die wieder unter Hochdruckeinfluss gerät.“
Zunächst gebe es jedoch am Freitag nur geringe Gewittergefahr. Am Nachmittag und Abend nehme die Wahrscheinlichkeit zu. Dabei könnte es lokal „eng begrenzt“ zu stürmischen Böen sowie Starkregen und Hagel kommen. „In der Nacht zum Samstag anhaltendes Gewitterrisiko bei allerdings abnehmender Böengefahr“, hieß es. (dppa)
Büdingen: 18 Jahre alter Motorradfahrer stirbt bei Unfall
Büdingen-Calbach. Vermutlich nach einem Überholmanöver ist ein 18 Jahre alter Motorradfahrer am Donnerstagvormittag tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, ist der junge Mann aus dem Wetterauskreis noch am Unfallort gestorben.
Demnach war er gegen 11 Uhr mit seinem Motorrad auf der L3195 aus Richtung Orleshausen kommend in Richtung des Büdinger Ortsteils Calbach unterwegs. Dort soll er zwei vor ihm fahrende Autos überholt haben, als ihm ein Fahrzeug entgegenkam, scherte er wieder nach rechts ein. Dabei habe er die Kontrolle über sein Motorrad verloren, sei rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein kleines Betonbauwerk geprallt.
Kaum noch Wasser und nun Blaualgen: Warnung vor Baden im Edersee
Edersee. Wegen einer starken Vermehrung von Blaualgen rät der Landkreis Waldeck-Frankenberg vorerst vom Baden an der Badestelle Rehbach am Edersee ab. Bei einer regelmäßigen Kontrolle der Wasserqualität sei dort ein erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien festgestellt worden, teilte der Landkreis mit.
Begünstigt werde die Entwicklung durch das warme Wetter, die hohe Sonneneinstrahlung und den niedrigen Wasserstand des Edersees. Der Stausee war zuletzt nur noch zu rund 18,5 Prozent gefüllt.
An der zweiten offiziellen Badestelle des Edersees Waldeck West hätten Kontrollen bislang keine bedenkliche Entwicklung gezeigt, erklärte der Kreis. Das könne sich aber in den kommenden Tagen schnell ändern. „Blaualgen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln – und im Übrigen genauso schnell auch wieder verschwinden“, erläuterte Hygienekontrolleur
Hendrik Graf. „Das hängt maßgeblich vom Wetter, der Wassertiefe, Sonneneinstrahlung und der Nährstoffkonzentration im Wasser ab."
An den überwachten Badestellen am Twiste- und Diemelsee sind laut Mitteilung bislang keine Blaualgen festgestellt worden.
Nach Angaben des Landkreises können Blaualgen bei Kontakt gesundheitliche Probleme wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden oder Atemprobleme auslösen. Kinder und Haustiere seien besonders gefährdet. Die Gemeinde Edertal will an der Badestelle Rehbach Hinweisschilder aufstellen.
Derzeit gibt es bereits an mehreren hessischen Badegewässern Hinweise oder Einschränkungen wegen Cyanobakterien. Betroffen sind unter anderem der Schultheis-Weiher im Landkreis Offenbach, der Große Woog und das Arheilger Mühlchen in Darmstadt, das Licher Waldschwimmbad sowie der Grüne See in Nordhessen. (dpa)
Frankfurt: Teenager fährt mit E-Scooter mitten auf der Straße und stürzt schwer
Frankfurt. Ein 17 Jahre alter E-Scooter-Fahrer ist bei einem Ausweichmanöver in Frankfurt schwer verletzt worden. Er sei zuvor am Mittwochabend im Frankfurter Stadtteil Bornheim mittig auf der Straße gefahren, teilte die Polizei mit. Dort sei er einem entgegenkommenden BMW ausgewichen und gestürzt.
Der 19 Jahre alte BMW-Fahrer sei zunächst geflüchtet. Ein Zeuge habe ihn aber zum Anhalten gebracht, hieß es. Der junge Rollerfahrer hat keinen Führerschein und war mit einem Roller unterwegs, dessen Höchstgeschwindigkeit rechtlich nicht zulässig ist, außerdem hat das Kennzeichen an seinem Fahrzeug laut Polizei zu einem anderen E-Scooter gehört. (dpa)
Quellenstadt Bad Vilbel muss auch Wasser sparen
Bad Vilbel. Nach anderen Städten ruft auch Bad Vilbel seine Einwohner zum besonders sorgsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Schon als Folge der Hitzewelle im Juni wurden neue Höchststände beim Verbrauch von Trinkwasser in Bad Vilbel festgestellt, wie aus dem Rathaus verlautet. In den vergangenen Tagen habe sich die Lage verschärft. Deshalb heißt es nun: „Die Zeit zum Wassersparen ist angesagt.“
Auf den ersten Blick mag dieser Aufruf an die Einwohner der sogenannten Quellenstadt erstaunlich klingen. Herrscht am Ort doch an Wasser kein Mangel. Allerdings sprudeln Mineral- und Heilwässer aus dem Boden von Bad Vilbel. Das Trinkwasser bezieht die Kurstadt aber nicht aus eigenem Grund, vielmehr liefern es die in Friedberg ansässigen Oberhessischen Versorgungsbetriebe aus anderen Teilen von Hessen an. Und der kurz OVAG genannte Regionalversorger hat die Stadt „eindringlich zum Wassersparen“ aufgefordert, wie es heißt.
Dies betreffe nur die Einrichtungen der Stadt ebenso wie jeden Einwohner. Die Stadt bewässere Rasenflächen in Parks und Grünflächen derzeit gar nicht und mähe sie zudem seltener. Sportplätze erhielten nur morgens noch frisches Wasser.
Für die Menschen hat die Stadt ganz grundsätzliche Ratschläge: Sie sollten sich nur kurz abduschen und baden vermeiden, etwa beim Zähneputzen den Wasserhahn abstellen und den Geschirrspüler und Waschmaschine nur voll beladen laufen lassen. Es gelte, die Grundwasservorkommen zu schonen, hebt die Stadt hervor.
Auch 2026 kein Ikea-Adventskalender
Auch in diesem Jahr wird es den über Jahre von Ikea verkauften Adventkalender nicht geben. Der Kalender hatte neben Schokolade auch Gutscheine zum Einkaufen im Wert von wenigstens fünf Euro, bei etwas Glück auch über deutlich höhere Beträge, enthalten. 2025 war er in Deutschland erstmals nicht mehr angeboten worden, in einigen anderen Ländern allerdings schon.
Wie die Deutschland-Zentrale in Hofheim im Main-Taunus-Kreis auf Anfrage mitteilte, wird auch 2026 kein Adventkalender verkauft. Stattdessen liege der Fokus auf einem schwedischen Sortiment für die Advents- und Weihnachtszeit namens „Vintersaga“, hieß es weiter. Damit wolle man „vielen Menschen die Zeit bis Weihnachten auf typisch schwedische Weise versüßen“. (mak.)
Waldbrand bei Hainburg: 2,5 Hektar Fläche zerstört
Bei einem Waldbrand westlich von Hainburg-Hainstadt sind nach Schätzung der Polizei rund 2,5 Hektar Wald zerstört worden. Das Feuer habe sich am Mittwochnachmittag zwischen der alten Fasanerie Hanau und der Landesstraße 3416 ausgebreitet, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit.
Feuerwehr und Polizei waren demnach stundenlang im Großeinsatz. Wegen der Windverhältnisse kam es stellenweise zu Funkenflug. Erst gegen 1.00 Uhr sei der Brand unter Kontrolle gewesen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ursache des Feuers ist laut Polizei bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise. (dpa)
Rüsselsheim: Fußgänger auf A60 wird von Lkw erfasst
Auf der A60 in Rüsselsheim ist ein Fußgänger von einem Lkw erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Achtunddreißigjährige aus bislang ungeklärter Ursache die Fahrbahn im Baustellenbereich kurz vor dem Rüsselsheimer Dreieck.
Ein 55 Jahre alter Lkw-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Nach notärztlicher Behandlung vor Ort wurde der Achtunddreißigjährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Fahrbahn in Richtung Rüsselsheim-Königsstätten zwischenzeitlich gesperrt werden. Am Morgen sei die Anschlussstelle Königsstätten noch blockiert gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen zur Unfallursache und den genauen Umständen des Geschehens dauern an. (dpa)
Plastikeimer löst tödlichen Unfall aus
Homberg/Ohm. Ein von einem Anhänger gefallener Plastikeimer hat im Vogelsbergkreis einen tödlichen Unfall ausgelöst. Dabei starb ein 73 Jahre alter Motorradfahrer auf einer Landesstraße, wie die Polizei mitteilte.
Der Mann sei am Dienstagnachmittag mit seinem Motorrad hinter einem Fahrzeug mit Anhänger hergefahren, teilte die Polizei mit. In der Nähe von Homberg (Ohm) sei ersten Erkenntnissen zufolge dann ein Speiskübel herabgefallen. Der Motorradfahrer prallte gegen das Behältnis, das auch als Mörtelkübel oder Maurerkübel bekannt ist.
Dann geriet er in den Gegenverkehr, stieß dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen und wurde in den Seitengraben geschleudert. Der 73-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs sei ein Gutachter beauftragt worden. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 15.000 Euro. (dpa)
Drei Verletzte nach Unfällen am Bahnhof Oberursel
Oberursel. Innerhalb weniger Stunden sind am Bahnhof in Oberursel im Hochtaunuskreis zwei Unfälle passiert. Dabei seien drei Menschen verletzt worden, teilte die Polizei mit. Am Dienstagabend habe ein Radfahrer bei einem Unfall mit einer U-Bahn schwere Verletzungen erlitten.
Der 24-Jährige habe an einem U-Bahnübergang die Schienen überquert, obwohl die Ampel rot gezeigt habe, so die Polizei. Die U-Bahn habe den Mann erfasst, er sei schwer verletzt worden. Zur weiteren Versorgung sei er in ein Krankenhaus gebracht. Die U-Bahn war aufgrund eines Risses in der Windschutzscheibe nicht mehr fahrbereit, hieß es.
Am Dienstagmittag habe eine 77-jährige Autofahrerin an einem Zebrastreifen eine Radfahrerin übersehen, nachdem sie den Angaben zufolge zuvor zwei Radfahrer passieren gelassen hatte. Beim Anfahren sei sie mit dem Rad einer 32-Jährigen zusammengestoßen. Die Frau stürzte gemeinsam mit ihrem zweijährigen Kind, das mit ihr auf dem Fahrrad war. „Mutter und Kind verletzten sich durch den Unfall leicht und mussten zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden“, hieß es. (dpa)
Pfungstadt: Zeugin vertreibt Trickdiebe am Bankautomaten
Pfungstadt. Dank des beherzten Eingreifens einer Zeugin ist ein Mann in Pfungstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg vor einem Trickdiebstahl in einer Bank bewahrt worden. Wie die Polizei mitteilte, sprachen die beiden bislang unbekannten Täter den 66-Jährigen am Dienstagmorgen beim Geldabheben an einem Automaten an.
Einer der Täter lenkte demnach den 66-Jährigen ab, während der andere versuchte, das ausgezahlte Bargeld aus dem Ausgabefach zu greifen. Eine Zeugin beobachtete nach Angaben der Polizei den Vorfall und sprach die Männer direkt an. Diese flüchteten daraufhin. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief zunächst erfolglos. Die Polizei sucht Zeugen. (dpa)
Auch VGH untersagt „Tour de Natur“ auf A5
Kassel/Butzbach. Die „Tour de Natur“ darf einen Teil der Autobahn 5 in der Wetterau nicht für ihre Demonstration gegen den geplanten Ausbau der Strecke nutzen. Dies hat nach dem Verwaltungsgericht Gießen am Mittwoch auch der Hessische Verwaltungsgerichtshof festgestellt. Der Veranstalter scheiterte damit letztinstanzlich mit seinem Eilantrag pro Demo auf der A5 im Rahmen der „Tour de Natur“ von Frankfurt nach Erfurt.
Die Radler müssen demnach an diesen Mittwoch in der Wetterau die B3 nutzen. Der Wetteraukreis hatte zuvor ebenfalls untersagt, mit Rädern zwischen den Anschlussstellen Bad Nauheim und Butzbach auf der Autobahn zu fahren und als Alternative die Bundesstraße zugewiesen.
Wie schon die Richter in Gießen halten die Kasseler Juristen das Anliegen des Veranstalter für weniger wichtig als die Sicherheit auf der vielbefahrenen Autobahn. Zumal andernfalls Ausweichstrecken rasch überlastet wären.
Mehr laden