„Argentiniens Finale war vorbestimmt“: Ronaldo liked Beitrag mit Korruptionsvorwurf gegen die FIFA
Ronaldo entfacht Debatte: Like zu Beitrag mit Korruptionsvorwurf gegen die FIFA
Stand: 22.07.2026, 14:12 Uhr
Kommentare

Der von Ronaldo mit einem Like markierte Beitrag behauptet, die FIFA habe geholfen, die WM zugunsten Argentiniens zu beeinflussen.
Cristiano Ronaldo entfernte unauffällig ein „Like“ unter einem Instagram-Video, das behauptete, die FIFA habe die Weltmeisterschaft zugunsten Argentiniens beeinflusst, berichtete Mako. Zuvor hatten sich Screenshots seiner Interaktion im Internet weit verbreitet und Gegenreaktionen ausgelöst.
Der Beitrag stammte aus dem spanischen TV-Programm Espejo Público. Ronaldo hatte den Beitrag mit einem „Doppeltipp“ versehen, der dem Weltfußballverband Korruption vorwarf und nahelegte, dass Argentiniens Platz im Finale faktisch vorbestimmt gewesen sei, berichtete LADbible. Das Video, das Ronaldos Aufmerksamkeit auf sich zog, behauptete, Argentinien hätte früher im Wettbewerb ausscheiden müssen und habe von der Einflussnahme der FIFA profitiert. FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde als zentrale Figur in dieser vermeintlichen Schieflage dargestellt, so Mako.
Online-Debatte
Die Verbreitung des Clips fiel mit einer intensiven Online-Debatte über Schiedsrichterstandards und angebliche disziplinarische Nachsicht gegenüber Argentinien während des gesamten Turniers zusammen. Dies erhöhte die Aufmerksamkeit für Ronaldos kurze Zustimmung in sozialen Medien, die er später wieder entfernte, so Mako.
Die Reaktion in den sozialen Medien auf Ronaldos Like war unmittelbar und gespalten: Einige Nutzer deuteten die Geste als Bitterkeit nach dem Ausscheiden Portugals, während andere die Auffassung unterstützten, berichtete LADbible.
WM-Nachwehen
Das Ende des Turniers verstärkte die Kontroverse. Die FIFA leitete eine Untersuchung der Vorfälle im WM-Finale ein, nachdem Spanien zum Champion gekrönt worden war und auf dem Spielfeld Schläge ausgetauscht wurden, berichtete LADbible. Lionel Messi wies die Behauptung zurück, er oder seine Teamkollegen hätten von irgendeiner Voreingenommenheit profitiert, und betonte, dass Argentiniens Erfolge verdient und nicht geschenkt seien.
„Was diese Mannschaft erreicht hat, ist bemerkenswert – ein weiteres Finale, wir sind zurückgekehrt, um Weltmeister zu werden. Nach diesen vier Jahren sind wir die Besten der Welt, ob es den Leuten gefällt oder nicht, und unabhängig davon, was sie sagen“, erklärte Messi. „Das beweist, dass unser Erfolg nicht zufällig war und uns nichts geschenkt wurde.“ „Zwei WM-Endspiele zu erreichen, ist etwas, das nur wenige geschafft haben, und diese Mannschaft gehört dazu“, fügte er hinzu, wie LADbible berichtete.
Kritik an Schiedsrichterentscheidungen
Über den Aufruhr um einen einzelnen Instagram-Like hinaus blieben die Schiedsrichterleistungen ein fortwährendes Streitthema. Kritiker argumentieren, Argentinien habe während des Turniers von mehreren Entscheidungen profitiert. Die Beschwerden konzentrierten sich auf konkrete Vorfälle: Dazu zählten ein aberkanntes Tor für Ägypten im Achtelfinale sowie ein nicht geahndetes Foul an Mohamed Salah kurz vor Argentiniens Siegtreffer in diesem Spiel. Kritiker betrachteten dies als Ausdruck eines umfassenderen Musters, berichtete ORIGO.
Ronaldos Zukunft
Ronaldo äußerte sich weder zum „Like“ noch zu der daraus entstandenen Kontroverse und ließ offen, ob seine Reaktion eine bewusste Aussage, eine spontane Social-Media-Aktion oder vielleicht auch ein Versehen gewesen sei. Nach dem Turnier bestätigte der 41-Jährige, dass es sein letzter WM-Auftritt gewesen sei, hielt sich jedoch bezüglich einer möglichen Teilnahme an zukünftigen Europameisterschaften zurück, so ORIGO. (Redaktion)