Basketball: Saisonauftakt mit logischen Favoritinnen

Basketball

Mit einem Heimspiel gegen DBB Wels starten die Duchess Klosterneuburg am Samstag (14.30 Uhr) die Mission Titelverteidigung. Nach perfekter Saison sind die Niederösterreicherinnen auch diesmal die logischen Favoritinnen – und das trotz prominenter Abgänge. Mit den Danubz Linz gibt es dafür in der win2day Damen-Superliga auch einen namhaften Neuzugang.

Online seit heute, 14.07 Uhr

In der vergangenen Saison hingen die Trauben für die Konkurrenz der „Herzoginnen“ in jedem Spiel zu hoch. Mit 18 Siegen in 18 Spielen im Grunddurchgang, dazu zwei „Sweeps“ im Play-off, legte Klosterneuburg eine „Perfect Season“ auf das Parkett. Logisch, dass die Favoritenrolle auch heuer den Niederösterreicherinnen zufällt.

Allerdings sind zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Saison nicht mehr in Klosterneuburg zu bewundern. Sina Höllerl wechselte nach Nordamerika ans College, Sigrid „Sigi“ Koizar wechselte in die Hauptstadt zu den Vienna Timberwolves. Vor allem der Abgang von Koizar schmerzt. „Es tut weh“, sagte Viktoria Matzka stellvertretend für das ganze Team im ORF-Interview.

Vorfreude auf Saisonstart

Die neue Saison der heimischen Frauen-Basketballliga steht an. Die Duchess Klosterneuburg gehen trotz prominenter Abgänge erneut als Favoritinnen ins Rennen.

WNBA-Pionierin neu im Team

Mit Inga Orechowa und der Deutschen Martha Pietsch wurde versucht die Abgänge prominent zu ersetzen. Vor allem die 36-jährige Orechowa hat in der heimischen Basketballgeschichte einen besonderen Platz, spielte sie doch als bisher einzige rot-weiß-rote Legionärin in der Women’s National Basketball Association (WNBA).

Die Basketballerinnen Evangelia Vamvaka (Klosterneuburg) und Inga Orekhova (Wels)
Inga Orechowa (r.) bringt die Routine und Erfahrung von Spielen in der stärksten Damen-Liga der Welt nach Klosterneuburg

Das stimmt Matzka zuversichtlich, dass sich der letztjährige Coup, zumindest jener in Sachen Meister- und Cuptitel, wiederholt. „Wir hatten einige schmerzhafte Abgänge, aber auch prominente Neuzugänge. Wir werden noch ein paar Wochen brauchen, aber es hat schon mal ganz gut ausgeschaut“, so die Guard-Spielerin. „Wir sind auf einem guten Weg, die Chemie passt.“

Topmotivierte Konkurrenz

Als erste Verfolgerinnen der Achterliga bringt sich Vizemeister UBI Graz in Stellung. Die Steirerinnen bauen dabei vor allem wieder auf die Scorerqualitäten von Simone Sill, die bereits auch ein Engagement in Spanien in ihrem Lebenslauf stehen hat. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die ersten Verfolgerinnen sein können. Aber es wird auf alle Fälle eine spannende Saison, mit hoffentlich guter Competition“, freute sich Sill, die mit ihrem Team zum Auftakt die Neulinge aus Linz empfängt.

Die Basketballerinnen Simone Sill (Graz) und Sina Höllerl (Klosterneuburg)
Simone Sill (l.) und die Grazerinnen wollen heuer noch stärker am Thron der Duchess sägen

Die Oberösterreicherinnen haben jedenfalls vor, ihre Debütsaison gleich mit einem Statement zu starten. Die Vorfreude in Linz ist groß. „Es fühlt sich gut an, dass es in Linz wieder ein Team gibt. Wir sind alle nervös und voller Vorfreude“, so Lisa Ganhör. Verstecken wollen sich die Linzerinnen nicht: „Unser großes Ziel sind die Top Vier, aber wir sind auch nicht böse, wenn es noch weiter nach oben geht.“

Was alle Teams vereint: die Hoffnung, dass die Damen-Liga vom Hype um die vor Kurzem zu Ende gegangene Weltmeisterschaft profitiert. Volle Hallen, elektrisierende Atmosphäre, packende Spiele – all das wünschen sich die Spielerinnen auch in Österreich. Sill: „Die WM war extrem spannend, ich war beim Semifinale sogar live dabei. Da geht einiges weiter, das ist ein sehr positives Zeichen.“

win2day-Damen-Superliga

Samstag, 26. September:
Klosterneuburg Wels 14.30 Uhr
Basket Flames Vienna Timberwolves 18.00 Uhr
Sonntag, 27. September:
UBSC Graz Linz 16.00 Uhr