Salvitxada: Katalanischer Paprika-Dip sorgt für Gaumen-Pep
Stand: 25.07.2026, 06:00 Uhr
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Zungenbrecher? Nein, Zungenfeuerwerk! Der katalanische Dip Salvitxada (sprich: „Sal-bi-tscha-da“) passt perfekt zu gegrillten Lauchzwiebeln. Wie er gelingt, zeigt Rezeptentwicklerin Julia Uehren.
Köln - Salvitxada ist eine traditionelle Sauce aus Katalonien, die dort zu gegrillten Lauchzwiebeln serviert wird. Das Geheimnis ihres Geschmacks liegt im langen Rösten: Im Ofen karamellisieren Paprika, Tomaten und Knoblauch, so entwickeln sie eine tiefe, fast rauchige Süße.
Das Gemüse wird dann zusammen mit Mandeln cremig püriert. Die bringen eine feine, nussige Note und Struktur in die Sauce, während Rotweinessig für eine frische Säure sorgt. Wer mag, bringt mit Chilis noch ein bisschen Schärfe ins Spiel.
Der Dip passt zu vielem Gemüse vom Grill, vor allem aber wie in Spanien zu gegrillten Frühlingszwiebeln, Calçots genannt. Sind die nicht zur Hand, nimmt man gern auch gegrillten Lauch. Aber auch kräftige Fleischgerichte, etwa gegrillte Lammkoteletts, harmonieren mit dem Dip.
Meine Weinempfehlung zu Salvitxada kommt natürlich aus Spanien: Ein spritziger Cava korrespondiert perfekt mit der Säure des Dips. Wer Rotwein bevorzugt, wählt einen fruchtigen Garnacha.
Zutaten für 6 Portionen:
Zubereitung:
- Paprika und Tomaten halbieren. Von der Paprika und den Tomaten den Stielansatz und von den Paprika die Kerne wegschneiden. Knoblauchzehen samt der Schale luftdicht verpacken, etwa in Alufolie oder in einem kleinen verschließbaren ofenfesten Gefäß.
- Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Paprika und Tomaten mit der Schnittfläche nach unten in eine Auflaufform legen. Die verpackten Knoblauchzehen dazulegen.
- Das Gemüse ca. 1 Stunde backen, bis die Haut der Paprika stellenweise schwarz ist.
- Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und kurz mit einem feuchten, sauberen Küchentuch bedecken (so löst sich die Haut besser) und die Haut von der Paprika lösen. Den Knoblauch aus der Schale drücken. Chili waschen, Kerne und Stielansatz entfernen.
- Paprika, Tomaten, Knoblauch, Mandeln, Chili (optional), Essig und Olivenöl in einer Küchenmaschine fein pürieren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Frühlingszwiebeln oder Lauch waschen, abtrocknen und rundherum mit etwas Olivenöl einreiben. Auf dem Grill kurz bei großer Hitze anbraten, dann bei indirekter Hitze je nach Geschmack ca. 5 - 7 Minuten garen, bis Frühlingszwiebeln bzw. Lauch bissfest oder weich sind.
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