Saudi-Arabien verschiebt Investorenkonferenz wegen Irankrieg auf 2027

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Saudi-Arabien verschiebt Investorenkonferenz wegen Irankrieg auf 2027

Die auch "Davos in der Wüste" genannte Konferenz war ursprünglich für den 26. bis 29. Oktober angesetzt. Große Banken und Finanzinvestoren äußerten Sicherheitsbedenken

Eine große Veranstaltungshalle mit einer modernen Glas- und Stahlarchitektur, gefüllt mit Teilnehmern in formeller Kleidung, darunter traditionelle saudi-arabische Gewänder. Im Vordergrund ist eine Bühne zu sehen, während im Hintergrund Bildschirme mit Konferenzdetails angezeigt werden. Die Szene zeigt die 9. Ausgabe der Future Investment Initiative (FII) 2025 in Riad, Saudi-Arabien.
Wann die "Future Investment Initiative" stattfinden soll, ist derzeit nicht bekannt.

Saudi-Arabien verlegt wegen des Irankriegs seine wichtigste Investorenkonferenz auf das kommende Jahr. Die "Future Investment Initiative" (FII) war ursprünglich für den 26. bis 29. Oktober geplant. Ein genauer neuer Termin solle in Kürze bekanntgegeben werden, teilten die Organisatoren am Montag mit. Man wolle sicherstellen, dass die Veranstaltung "den vollen Umfang, die außergewöhnliche Qualität und den unvergesslichen Eindruck" biete, die die Teilnehmer erwarteten, hieß es zur Begründung. Dem Nachrichtenportal Semafor zufolge hatten große Banken und Finanzinvestoren intern Sicherheitsbedenken bezüglich einer Reise in das Königreich geäußert.

Die staatlich unterstützte Konferenz, die inoffiziell auch "Davos in der Wüste" genannt wird, gilt als Pflichttermin für die globale Finanzelite. Saudi-Arabien will damit Milliardeninvestitionen anlocken, um seine Wirtschaft unabhängiger vom Öl zu machen. Auf der Gästeliste für die zehnte Auflage standen einem Programmentwurf zufolge unter anderem die Chefs von Goldman Sachs, Standard Chartered und Citi. In den vergangenen Wochen war das Land jedoch verstärkt ins Visier der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen geraten. Diese griffen militärische und zivile Ziele an, darunter den Hauptsitz des staatlichen Ölkonzerns Aramco und den internationalen Flughafen von Riad. Dabei wurden in diesem Monat mindestens 18 Menschen getötet und hunderte verletzt. (Reuters, 19.10.2026)

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