Schauspieler Ralf Richter ist tot – Sohn veröffentlicht emotionales Statement
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Der Schauspieler und Musiker Ralf Richter ist tot. Das gab der Sohn des Schauspielers via Instagram bekannt. Einen Namen machte sich Richter durch die Rolle des Zentralmaats Frenssen im Film „Das Boot“. Auch im Kult-Film „Bang Boom Bang“ sowie in mehreren „Tatort“-Folgen spielte er mit. Nach Angaben seiner Familie starb Richter in der vergangenen Nacht. Er wurde 69 Jahre alt.

Laut Informationen der „Bild“-Zeitung ging es Richter schon seit Längerem sehr schlecht. „Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet“, sagte sein Sohn Maxwell Richter dem Blatt. Bereits vor ein paar Monaten sei er in einer Klinik gewesen.
In einem emotionalen Beitrag nimmt sein Sohn, ebenfalls Schauspieler, Abschied. „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben“, heißt es darin. Für viele Menschen sei Ralf Richter Schauspieler und Kultfigur gewesen – ein bekanntes Gesicht. „Für uns war er vor allem eines: unser Vater.“
Ralf Richter mit 69 Jahren gestorben – Kinder emotional: „Können kaum Worte dafür finden“
In dem Posting danken Maxwell und seine Schwester Aline Richter den Fans für die Liebe und Wertschätzung für ihren Vater. Sie bitten aber auch darum, die Privatsphäre der Familie zu wahren: „Wir möchten uns in Ruhe verabschieden und bitten euch deshalb, unsere Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu respektieren.“ Die beiden seien sprachlos, heißt es weiter. „Wir können im Moment kaum Worte dafür finden, was sein Tod für unsere Familie bedeutet.“
Wie den Instagram-Auftritten von Vater und Sohn zu entnehmen ist, war für den morgigen Mittwoch sogar noch ein gemeinsamer Auftritt geplant. „PITCH BOOM BANG geht in Runde zwei! Beim spektakulärsten Startup-Battle Deutschlands liefern sich Gründer einen verbalen Schlagabtausch“, schrieb Maxwell Richter in der vergangenen Woche. „Ralf und ich sind auch vor Ort und der Eintritt ist frei.“
Die Veranstaltung war offenbar eine Anspielung auf den Kultfilm „Bang Boom Bang“ aus dem Jahr 1999. Richter spielte darin den Ganoven Kalle Grabowski. Der Schauspieler wurde damals vor der Premiere des Films selbst festgenommen – und später wegen Kokainhandels zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Richter wurde 1957 in Essen geboren und wuchs in Bochum auf. Nach einer Schreinerlehre besuchte er die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1981 – mit gerade einmal 24 Jahren – mit dem Drama „Das Boot“, das auch international einschlug.
FMG