Frühes Aus für Zverev beim Masters in Montreal

Alexander Zverev

Stand: 06.08.2026 • 07:54 Uhr

Alexander Zverev hat zum Start der Hartplatz-Saison in Nordamerika einen herben Dämpfer erhalten. Der Hamburger Tennis-Profi verlor beim Masters in Montreal sein Zweitrundenmatch gegen Tallon Griekspoor (Niederlande).

Nach einer dürftigen Leistung unterlag der an Nummer eins gesetzte French-Open-Sieger am Mittwoch (Ortszeit) mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen Griekspoor. "Ich hatte auch nicht erwartet, so schlecht zu spielen, um ehrlich zu sein", sagte Zverev nach dem Zweitrunden-Aus. Das Match sei "wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Saison" gewesen.

In Abwesenheit von Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und dem Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime war Zverev eigentlich als hoher Favorit in das Masters-Turnier in Kanada gestartet. Doch an seine Topleistungen der vergangenen Monate konnte er nicht anknüpfen.

Zverev verliert in Satz zwei und drei den Faden

Im ersten Satz lieferte das Spiel wenige Höhepunkte und nur eine Breakchance - beim Stand von 5:6 gegen Zverev zum Satzgewinn. Der Hamburger wehrte ab und blieb im Tiebreak cool. Danach bot sich ein völlig anderes Bild: Zverev verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele und gab den Satz nahezu kampflos ab.

Die beste Tat des Tages lieferte Zverev im dritten Satz. Einem Zuschauer, der aufgrund der Mittagssonne bei 30 Grad über Unwohlsein klagte, reichte er ein gekühltes Handtuch und Wasser. Das Publikum applaudierte, der Mann verließ zur weiteren Behandlung den Court.

Als Zverev das Break zum 2:3 kassiert hatte, war ein weiterer Fan gestürzt - es folgte die nächste Unterbrechung. Als Zverev ein weiteres Break abgewehrt hatte, gelang ihm das Re-Break zum 4:4. Er konnte es jedoch nicht halten. Griekspoor nutzt nach 2:34 Stunden seinen ersten Matchball zum Sieg.

Trotz der Enttäuschung blickte Zverev optimistisch nach vorne. "Tennis hat nun mal seine Höhen und Tiefen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Monate gelaufen sind. Jetzt geht es darum, wieder zu dieser Form zurückzufinden", sagte der Hamburger, der in der ersten Runde ein Freilos gehabt hatte.

Hanfmann in Runde drei

Yannick Hanfmann zog hingegen am Mittwoch in die dritte Runde beim Turnier in der kanadischen Metropole ein. Der 34-Jährige setzte sich in seinem zweiten Match gegen den an Nummer sechs gesetzten italienischen French-Open-Finalisten Flavio Cobolli mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:2) durch.

Beendet ist das Turnier in Kanada derweil für Daniel Altmaier. Der 27-Jährige war beim 2:6, 1:6 in seinem Zweitrundenmatch gegen Brandon Nakashima aus den USA chancenlos.