Schulstart: Main-Taunus-Schule bekommt Besuch von Digitalministerin
Stand: 11.08.2026, 19:00 Uhr
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Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus begrüßt die neuen Fünftklässler an der MTS. An den Schulen im Land soll die Nutzung von Daten den Unterricht verbessern.
Hofheim – Nach den Sommerferien beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Einige dürfen sich jetzt Fünftklässler nennen und konnten am Dienstag ihren Wechsel an die weiterführende Schule feiern. Die neuen Schüler der Main-Taunus-Schule bekamen dabei Besuch von der Hessischen Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU).
Immerhin sei dieser Wechsel ein besonderer Schritt, betont Sinemus: „Umso wichtiger ist es, dass Schulen gute Voraussetzungen für zeitgemäßes Lernen bieten. Mit dem jetzt aktivierten Glasfaseranschluss ist die Main-Taunus-Schule digital noch besser aufgestellt.“ Der schnellere Internetzugang ermögliche modernen Unterricht, einen verlässlichen Einsatz digitaler Lernangebote und stärke darüber hinaus die Medienkompetenz der jungen Menschen.
Ministerin Sinemus an der Main-Taunus-Schule Hofheim: Schülerdaten sollen gezielt genutzt werden
Bereits seit dem Jahr 1999 besuchen Mitglieder der Hessischen Landesregierung, wie nun Ministerin Sinemus, zu Beginn des neuen Schuljahrs Einschulungsfeiern an Grund- und weiterführenden Schulen. Alle Klassen der besuchten Schulen erhalten bei den Feiern einen Gutschein zur Anschaffung von Materialien, Büchern oder für Schulausflüge.
Insgesamt besuchen 809.000 Schüler die 1.808 öffentlichen hessischen Schulen und werden dort von fast 67.000 Lehrkräften unterrichtet. Das geht aus einer Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation hervor. Ein Etat von rund 6,2 Milliarden Euro steht im Bildungsbereich zur Verfügung. Im kommenden Schuljahr wird laut dem Ministerium ein großes Augenmerk auf der verstärkten Nutzung von Daten liegen. So werden Daten über die schulischen Leistungen von Schülern gezielt genutzt, um den Unterricht besser zu steuern.
Ziel dabei sei „eine effektivere, individuellere Förderung der Kinder und Unterstützung der Lehrkräfte“. Mit „bettermarks“ wurde bereits zum Ende des vergangenen Schuljahres eine digitale Lernplattform vorgestellt, die jetzt ab der dritten Klasse im Mathematikunterricht genutzt werden kann. Durch maßgeschneiderte Aufgaben und interaktive Tafelbilder soll das System auch Lehrkräfte bei ihrem Unterricht unterstützen.