DEL: Schwenninger Wild Wings überraschen die Adler Mannheim

 Sebastian Uvira (Schwenninger Wild Wings) im Zweikampf mit Nicolas Mattinen (Adler Mannheim).

Stand: 18.10.2026 • 19:34 Uhr

Die Adler Mannheim dominieren die Schwenninger Wild Wings, haben die bessere Chancen und müssen sich den Schwarzwäldern dennoch geschlagen geben.

Von SWR

Arkadiusz Dziambor (51. Minute) und Philip Feist (54.) sicherten den Schwenninger Wild Wings am Sonntag (18.10.)einen überraschanden 2:1-Auswärtssieg bei den Adlern Mannheim. Der Anschlusstreffer von Luke Esposito (60.) kam für die Kurpfälzer zu spät. Damit gaben die Schwarzwälder den letzten Tabellenplatz an die Iserlohn Roosters ab. Die Adler rutschen vorerst auf Platz drei ab.

Adler Mannheim vergaben zu viele Chancen

Die Adler Mannheim starteten mit Wucht und Tempo. Doch Brooks Macek (1.), Matthias Plachta (3.), Tobias Fohrler (11.) und Justin Schütz (17.) konnten den Puck nicht an Wild-Wings-Keeper Wolf vorbei schieben. Sebastian Uvira (7.) und Boaz Bassen (17.) hatten auf der anderen Seite kleinere Chancen und bereiteten Adler-Torwart Maximilian Franzreb wenig Mühe, sein Tor im ersten Drittel sauber zu halten.

Die Partie blieb auch im zweiten Drittel torlos, weil Leon Gawanke (24.) und Marc Michaelis (28.) ihre Chancen ebenso vergaben, wie Plachta und Zach Solow (Doppelchance, 35.). Das hätte sich beinnahe gerächt. Zwar brauchten die Wild Wings mehr als 36 Minuten, um das erste Mal wirklich gefährlich zu werden. Allerdings musste Franzreb dann gegen Austin Ortega (37.), Thomas Schemitsch (39.), Feist (39.) und Alexander Karachun (40.) gleicht mehrmals in höchster höchster Not retten.

Schwenninger Wild Wings mit der eiskalten Überraschung

Auch im letzten Drittel sah es lange Zeit nach einem torlosen Weg ins Penalty-Schießen aus. Doch dann nutzte Schwenningen eine der wenigen Chancen: Mirko Höfflin erkämpfte sich den Puck hinter dem Tor vom Franzeb, legte den Puck zurück auf die blaue Linie, von wo aus Dziambor mit einem Schlagschuss traf (51.).

Drei Minuten später legten die Wild-Wings den zweiten Treffer nach. Keeper Franzreb konnte den Schuss von Eric Martinsson nicht festhalten. Philip Feist musste nur noch einschieben (54.).

Adler Mannheim machen es noch einmal spannend

Adler-Coach Dallas Eakins reagierte sofort und nahm Franzreb zugunsten eines sechsten Feldspielers runter. In Überzahl machten es die Adler noch einmal kurzzeitig spannend: Esposito verwertete einen Plachta-Querpass zum Anschlusstreffer. Fast hätte das Geburtstagskind (33 Jahre) Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich erzielt. Doch Schwenningens Keeper Simon Wolf sicherte den Wild Wings den Sieg.