„Schwer zu verkraften“: Zeugen schildern dramatischen Haiangriff in Australien

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Innerhalb weniger Tage ist es in Australien zu einem zweiten Haiangriff gekommen. Ein Mann, der gemeinsam mit einer weiteren Person am beliebten Sorrento Beach nahe Perth schwimmen war, wurde von dem Tier attackiert. Zeugen berichten von dramatischen Szenen im Wasser, die an einen Horrorfilm erinnern.

Rettungskräfte machtlos: Tödliche Hai-Attacke in Australien

Nach Angaben der Rettungsorganisation Surf Life Saving befand sich der Mann rund 50 Meter vom Ufer entfernt im Wasser, als der Hai ihn attackierte. Augenzeugen berichteten anschließend von einem sehr großen Tier. Ein Zeuge fühlte sich Berichten zufolge an Szenen aus dem Film „Der weiße Hai“ erinnert. Der Mann sei im Wasser wie eine Puppe herumgeschleudert worden.

Eine Krankenschwester schilderte dem „Sydney Morning Herald“ ebenfalls die dramatischen Ereignisse. Sie habe beobachtet, wie der Hai den Mann „wie einen Fisch herumgeschleudert“ und dabei schwer verletzt habe. „Ich sehe beruflich viel Grausames, aber jemanden vor meinen Augen im Wasser so angegriffen zu sehen, ist ziemlich schwer zu verkraften“, sagte sie der Zeitung. Zeugen berichteten zudem von einer Blutlache im Wasser.

Mehrere Polizeihubschrauber und Boote waren nach dem Vorfall im Einsatz. Die umliegenden Strände wurden vorsorglich bis auf Weiteres gesperrt.

Zweiter Hai-Angriff innerhalb weniger Tage

In Australien hat sich damit bereits der zweite Haiangriff innerhalb weniger Tage ereignet. Zuvor war ein Mann am Glenfield Beach nördlich von Perth von einem Hai gebissen und schwer verletzt worden. Für dieses Jahr sind bislang vier tödliche Hai Attacken dokumentiert. Unter den Opfern war auch ein zwölfjähriger Junge, der beim Schwimmen im Hafengebiet von Sydney tödlich verletzt wurde.

Besonders Wassersportler und dabei vor allem Surfer geraten immer wieder in den Fokus von Hai Angriffen. Als eine mögliche Ursache gilt, dass Haie Menschen auf Surfbrettern aus der Perspektive unter Wasser mit ihrer natürlichen Beute wie Robben verwechseln können.

rw/AFP