Bad Schwalbach: 450 Feuerwehrkräfte kämpfen gegen Waldbrand

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Schwieriger Löscheinsatz Bad Schwalbach: 450 Feuerwehrkräfte kämpfen gegen Waldbrand

Der Waldbrand nahe Bad Schwalbach hält die Feuerwehr weiter in Atem. Neue Brandherde durch Funkenflug und umstürzende Bäume machen den Einsatz besonders gefährlich.

Durch Funkenflug entstanden weitere Brandherde – sogenannte Spotfeuer.

Durch Funkenflug entstanden weitere Brandherde – sogenannte Spotfeuer. Bild © Rheingau-Taunus-Kreis


Die Feuerwehr ist seit Mittwochmittag bei einem Waldbrand nahe Bad Schwalbach und Taunusstein im Einsatz. Nach Angaben des Kreisbrandmeisters Michael Ehresmann standen zu Einsatzbeginn rund 20.000 Quadratmeter Wald in Flammen – das entspricht etwa drei Fußballfeldern.

Zunächst handelte es sich um einen sogenannten Waldvollbrand, bei dem große Waldflächen bis in die Baumkronen brennen. Später schwächte sich der Brand zu einem Bodenfeuer ab.

Allerdings seien durch Funkenflug sogenannte Spotfeuer entstanden, also weitere kleine Brandherde. Dadurch habe sich die betroffene Fläche vergrößert. Die Löscharbeiten gestalten sich weiterhin schwierig, da der Brand mitten im Wald liegt und die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche nur schwer erreichen.

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00:32 Min. |hessenschau.de (Andrea Bonhagen)

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"Wir haben hier Waldbrandstufe 4, teilweise Waldbrandstufe 5. Genau hier zeigt sich, dass das kleinste Feuer sich sehr schnell zu einem sehr gefährlichen Feuer entwickeln kann", sagt der Kreisbrandmeister.

Drei Feuerwehrleute mussten wegen Kreislaufproblemen behandelt werden.

Wasser in das unwegsame Waldgebiet bringen

Rund 450 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rheingau-Taunus-Kreis wurden alarmiert, zudem unterstützt ein Löschhubschrauber die Einsatzkräfte.

Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung

Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung Bild © Rheingau-Taunus-Kreis

Die Polizei sprach von einer starken Rauchentwicklung. Nach Angaben der Einsatzkräfte soll das betroffene Gebiet gemieden und sämtliche Zugangswege zur Brandstelle freigehalten werden. Eine Gefahr für Menschen bestehe derzeit nicht. Der Brand sei noch weit von bewohnten Gebieten entfernt. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar.

Die Feuerwehr rechnete mindestens bis in die Abendstunden mit Löscharbeiten. "Besonders die Nachlöscharbeiten sind extrem aufwändig und gleichzeitig auch gefährlich, weil die abgebrannten Bäume teilweise umknicken und wir uns davor schützen müssen, nicht von den Bäumen erschlagen zu werden", sagt der Kreisbrandmeister vor Ort.

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