SG Antdorf/Iffeldorf gewinnt Auftakt: Im dritten Anlauf zum ersehnten Aufstieg?

Stand: 20.08.2026, 13:38 Uhr

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SG Antdorf/Iffeldorf, Neuzugänge und Coaching-Team

Führungsteam und Neuzugänge auf einem Foto: (hi.v.l.) Anton Panholzer (SG-Leiter und Vorsitzender ASV Antdorf), Florian Himmelstoß (Co-Trainer), Jürgen Staiger (Coach), Thomas Link (SG-Leiter, Vorstand TSV Iffeldorf) zusammen mit den Spielern (vo.v.l.) Christian Wiedenhofer, Lukas Kästele, David Salcher und Q Quirin Rieth. © Oliver Rabuser

Die SG Antdorf/Iffeldorf hat ihr erstes Saisonspiel in der Kreisklasse 3 mit 2:1 gewonnen. In dieser Saison will das Team nach oben, was zuletzt zweimal nicht klappte.

Antdorf/Iffeldorf – Egal, wo man die Frage nach dem Top-Favoriten in der Kreisklasse 3 stellt – die Antwort ist stets dieselbe. An der SG Antdorf/Iffeldorf scheint in Sachen „Aufstieg“ in dieser Saison kein Weg vorbeizuführen. Nach zwei verkorksten Relegationen steht die SG aber vornehmlich selbst in der Pflicht. Beim dritten Anlauf soll und muss es klappen mit dem Visum für die Kreisliga.

Auftakt ist gelungen

Das erste Saisonspiel, beim FSV Höhenrain, war gleich ein erster ernstzunehmender Prüfstein. Weil es ein Standort ist, an dem die SG zuletzt durchweg Mühe hatte, der FSV zudem eines der stärksten Teams der vergangenen Rückrunde war. Anders als in den Vorjahren meisterte die SG diese erste Hürde. Denny Krämer und Markus Winkler trafen beim 2:1-Sieg. „Wir waren aber auch gut vorbereitet“, freute sich Trainer Jürgen Staiger über den Auftakterfolg. Dabei war die SG zum Start noch gar nicht vollzählig. Julian Ludewig und Abdullah Selmani urlauben. Dennis Michels laboriert an einer Zerrung, und Sabir Neziri kehrte am Tag vor Anpfiff von einem mehrwöchigen Urlaub zurück. „Kann man auffangen, aber die Breite ist dann nicht mehr so gegeben“, hält Staiger fest.

Sehr wohl dabei waren alle vier Neuzugänge. Sowohl Tormann David Salcher als auch Christian Wiedenhofer als neuer Abwehrchef debütierten für die SG in einem Punktspiel, und auch die Nachwuchskräfte Lukas Kästele und Quirin Rieth standen in der Startelf. Könnte happig werden für die Konkurrenz, wenn die SG komplett ist.

Zu den Mitfavoriten unter den insgesamt 14 Teams der Spielklasse zählen laut Staiger die Nachbarn vom SV Uffing und der ESV Penzberg. Dass er und seine Mannschaft sich nicht in vornehmer Zurückhaltung versuchen brauchen, ist dem Übungsleiter bewusst. „Wir haben den Anspruch, müssen also mit der Bürde umgehen können.“ An der Substanz des Teams wird es gewiss nicht scheitern. Die Ergebnisse der Vorbereitung lassen aufhorchen. Unter anderem wurde der SV Polling mit 5:2, zuletzt der MTV Berg mit 5:0 bezwungen. Staiger sieht konkrete Unterschiede zur Vorsaison. Das Team sei „fitter und geordneter“, setze „eine bestimmte Taktik“ sehr pflichtbewusst um. Liegt freilich auch an der Erfahrung der Neuverpflichtungen. „Einige Ältere mit höherklassiger Erfahrung nehmen unsere jungen Spieler an die Hand – das tut ihnen gut.“

Staiger nennt sein Teamgefüge eine „sehr gute Mischung“. Die Hierarchie verbreitert sich automatisch. Routinier Markus Winkler bleibt Kapitän, aber die Verantwortung auf dem Platz teilt sich auf diverse Schultern auf. Ein Freund forscher Töne war Staiger bekanntlich nie. Er möchte lieber Taten sehen, statt den Aufstieg herbeizutheoretisieren. Doch auch der Schwabe kann sich der Euphorie rund um die SG nicht entziehen. Er freut sich auf die Saison, mit rundum erneuerter Mannschaft und neuem Trikotsatz. Ganz nach dem Motto: „Neue Runde, neues Glück.“ Ein Anfang ist gemacht. Schon am kommenden Samstag, zu Hause gegen den SV Uffing, kann die SG Antdorf/Iffeldorf zeigen, dass der Sieg in Höhenrain keine Eintagsfliege war.