Letztes Brandopfer von Crans-Montana begeistert mit Genesung

Francesca (17) kämpfte sich nach der Brand-Tragödie von Crans-Montana VS zurück ins Leben. Auf Tiktok teilt sie ihre Genesung – und begeistert mit Tanz und Lebensfreude eine grosse Community.

Publiziert: 13:54 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Francesca (17) verliess nach 200 Tagen Klinik in Mailand
  • Video auf Tiktok zeigt ihre Fortschritte, 180'000 Herzen erhalten
  • Brandopfer erinnert sich kaum an Tragödie in Crans-Montana am 1. Januar
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Fabrice ObristRedaktor News

Francesca (17) war das italienische Brandopfer von Crans-Montana VS, das am längsten im Spital ausharren musste. Erst im August, mehr als 200 Tage nach der Tragödie am 1. Januar, konnte sie endlich die Niguarda-Klinik in Mailand verlassen.

Jetzt scheint es der tapferen jungen Frau schon deutlich besser zu gehen. Auf Tiktok postete sie am Samstag ein Video. Zunächst sieht man, wie sie im Spital liegt und sich nur mit Gehhilfe fortbewegen kann.

180'000 Likes auf Tiktok

Dann sieht man, wie Francesca die Klinik verlässt. Sie trifft sich mit Freunden und singt und tanzt in einem Videoausschnitt mit ihrem Vater. Dazu steht: «I went from zero to my own hero» (deutsch: Ich bin von null zu meinem eigenen Helden geworden). 

Das Video kommt in ihrer Community so richtig gut an. 1,4 Millionen Menschen haben das Video bereits gesehen, und mehr als 180'000 Personen haben auf den Beitrag bereits mit einem Herzen reagiert und freuen sich so mit der Italienerin über ihre tolle Entwicklung.

In den Kommentaren lassen sich zudem viele aufmunternde Botschaften finden. So schreibt ein Nutzer: «Du kannst so stolz auf dich sein!» Eine andere Userin meint: «Ich bin an deiner Seite und bete, dass das Leben dir wieder zulächelt. Ganz besonders nach all dem, was du durchgemacht hast.»

«Ich habe alles verdrängt»

Francesca äusserte sich bereits persönlich gegenüber der italienischen Zeitung «La Repubblica» zu den schrecklichen Ereignissen von Crans-Montana. «Ich habe alles verdrängt. Mir sind nur noch wenige Erinnerungsfetzen geblieben», so die 17-Jährige. «Ich erinnere mich weder an die Flammen noch an meine Freunde, noch daran, was ich gesagt habe, noch daran, was mir die Überlebenden direkt danach erzählt haben», erzählte sie der Zeitung.

«Mit grosser Bewunderung betrachtet»

Auch Mutter Marilisa äusserte sich zu ihrer tapferen Tochter. «Ich habe sie immer mit grosser Bewunderung betrachtet. Sie hat extrem harte, schmerzhafte Monate durchgestanden, ohne je ihre Klarheit und Entschlossenheit zu verlieren», sagte sie laut Merkur.

Sie ergänzte jedoch: «Hier leben wir in einer Blase. Wenn wir nach Hause zurückkehren, wird es für uns der 2. Januar sein.» Das Video von Francesca lässt nun hoffen, dass es auch zu Hause nur bergauf geht.