Brutales Foul: Sohn von Ex-Bayern-Star rammt Gegner ins Krankenhaus – und sieht nur Gelb

Stand: 07.09.2026, 22:53 Uhr

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Ruben van Bommel hat in einem Spiel in der niederländischen Ehrendivision nach einem brutalen Einsteigen nur die Gelbe Karte gesehen.

Amsterdam – Ein brutales Foul beim niederländischen Klassiker zwischen Ajax Amsterdam und der PSV Eindhoven sorgt für Empörung in den Niederlanden: Ruben van Bommel, Sohn des ehemaligen Bayern-Profis Mark van Bommel, rammte seinen Gegenspieler Aaron Bouwman derart hart um, dass dieser mit inneren Verletzungen ins Krankenhaus musste. Für die Aktion sah der 22-Jährige jedoch nur die Gelbe Karte – eine Entscheidung, die selbst der Schiedsrichterchef des niederländischen Verbands nachträglich als Fehler einräumte.

Ruben van Bommel (r.).

Ruben van Bommel (r.). © IMAGO / Pro Shots

Die Szene ereignete sich in der 80. Minute in der Johan-Cruyff-Arena. PSV führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:1, als Bouwman einen hohen Ball per Kopf klären wollte. Van Bommel sprang mit voller Wucht und hoher Geschwindigkeit in den Luftkampf und traf seinen 19 Jahre alten Gegner ungebremst im Oberkörper- und Kopfbereich.

Brutales Foul in den Niederlanden

Bouwman blieb schwer verletzt liegen und musste noch während des Spiels durch den ehemaligen Schalke-Profi Thilo Kehrer ersetzt werden. Der Ajax-Spieler erlitt unter anderem eine Prellung der Lunge und musste nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht werden. Direkt nach dem Zusammenprall kam es zu einer Rudelbildung.

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Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans © Plietsch/Imago

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Mehrere Ajax-Spieler stürmten wutentbrannt auf van Bommel zu, Verteidiger Youri Baas packte ihn sogar am Trikotkragen. Van Bommel selbst hob nur entschuldigend die Arme. Schiedsrichter Sander van der Eijk zückte daraufhin lediglich die gelbe Karte – ohne dass der Video-Assistent eingriff. Die Entscheidung sorgte für scharfe Kritik. Ajax-Kapitän Davy Klaassen sagte: „Für mich ist das nichts anderes als Rot.“

Noch deutlicher wurde ESPN-Experte Hugo Borst, der die Aktion als „Mordversuch“ bezeichnete und sagte: „Ich rate van Bommel dringend, einen Psychiater aufzusuchen.“ Selbst der Schiedsrichterchef des niederländischen Verbands KNVB, Raymond van Meenen, räumte gegenüber der Zeitung Algemeen Dagblad ein Fehlurteil ein.

PSV-Trainer Peter Bosz nahm seinen sichtlich mitgenommenen Spieler nach der Partie in Schutz. „Ich komme gerade von Ruben, der in der Umkleidekabine sitzt und sichtlich mitgenommen ist“, sagte der Eindhoven-Coach. Auch Vater Mark van Bommel, der die Szene live im Stadion verfolgte, verteidigte seinen Sohn und kritisierte die Kommentare. (smr)