Sorge um Dänemarks Altkönigin: Margrethe II. erneut im Krankenhaus – schon das dritte Mal in diesem Jahr

Stand: 06.09.2026, 20:28 Uhr

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Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr wird Dänemarks Altkönigin Margrethe II. im Krankenhaus behandelt. Sie verpasst in der kommenden Woche einen bedeutenden Termin.

Kopenhagen – Zum dritten Mal in diesem Jahr ist die dänische Altkönigin Margrethe II. (86) am Sonntag (6. September) ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die 86-Jährige wird wegen eines neuen Blutergusses beziehungsweise einer Blutansammlung im Hüftbereich sowie leichter Dehydrierung behandelt, wie die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf das Königshaus meldete. Ihr Zustand sei stabil: Margrethe gehe es den Umständen entsprechend gut, sie befinde sich in guter Stimmung. Weitere Einzelheiten zur Ursache oder zur konkreten Behandlung nannte der Palast in seiner Mitteilung zunächst nicht.

Die dänische Königin Margrethe II. bei der am 31.12.2023 ausgestrahlten Neujahrsansprache im dänischen Fernsehen

Die dänische Königin Margrethe II. bei der am 31.12.2023 ausgestrahlten Neujahrsansprache im dänischen Fernsehen. (Archivbild) © IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Der Aufenthalt hat unmittelbare Folgen für den royalen Terminkalender. Die Altkönigin wird die Beisetzung des norwegischen Königs Harald V. verpassen. Die Trauerfeier ist für Mittwoch, den 9. September, um 13 Uhr im Osloer Dom angesetzt. Ursprünglich sollten neben König Frederik X. und Königin Mary auch Margrethe, Kronprinz Christian und Prinzessin Benedikte an der Zeremonie teilnehmen. Margrethe II. soll nun die gesamte kommende Woche zur Behandlung und Beobachtung stationär bleiben.

Sorge um Margrethe II.: der dritte Krankenhausaufenthalt in kurzer Zeit

Für Margrethe ist es bereits der dritte Krankenhausaufenthalt innerhalb weniger Monate. Im Mai war sie zunächst mit einer Angina pectoris ins Kopenhagener Universitätskrankenhaus gekommen – einem Schmerzsyndrom in der Brust, das durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird. Nach Angaben des Königshauses blieb sie zunächst zur Beobachtung und für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Im weiteren Verlauf wurde eine Ballonaufdehnung an einem Herzkranzgefäß vorgenommen.

Margrethe wurde am 19. Mai zunächst aus dem Rigshospitalet entlassen und kehrte auf Schloss Fredensborg zurück. Kurz nach ihrer Entlassung folgte ein weiterer Aufenthalt: Am 25. Mai wurde sie erneut aufgenommen, nachdem eine CT-Untersuchung eine größere Blutansammlung im Hüftbereich festgestellt hatte. Laut Königshaus ging diese auf einen früheren Sturz zurück. Die Blutansammlung wurde durch einen kleineren Eingriff behandelt; am 29. Mai konnte Margrethe das Krankenhaus wieder verlassen.

Nach diesem zweiten Aufenthalt sollte sich die Altkönigin zunächst weiter schonen. Unter anderem sagte sie ihre Teilnahme an der Feier zur Einweihung der Dronning-Margrethe-II.-Brücke am 6. Juni ab; der Kronprinz übernahm dort ihre Vertretung. Nun hat sie erneut Probleme in derselben Region.

Margrethe hatte Anfang 2024 überraschend ihren Rückzug vom Thron erklärt und die Regentschaft nach 52 Jahren an ihren Sohn König Frederik X. übergeben. (Quellen: dpa, Ritzau, kongehuset.dk) (jh)