Sperrungen in wichtigem Autobahnkreuz dauern mehrere Jahre – doch es gibt auch gute Nachrichten

Stand: 03.08.2026, 20:40 Uhr

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Die Arbeiten in einem der meistbefahrenen Autobahnkreuze in NRW schreiten voran. Jetzt stehen die nächsten Sperrungen bevor.

Dortmund/Unna – Wer regelmäßig über das Autobahnkreuz Dortmund/Unna fährt, kennt es längst: Seit Jahren wird hier gebaut, umgeleitet und verengt. Der Verkehrsknotenpunkt gehört zu den am stärksten befahrenen in Nordrhein-Westfalen – und wird gerade grundlegend umgebaut. Nun startet die nächste Bauphase, für die Autofahrerinnen und Autofahrer erneut Geduld aufbringen müssen. Gleichzeitig gibt es aber auch gute Nachrichten: Einige bislang gesperrte Verbindungen werden in den kommenden Wochen wieder freigegeben.

Luftbild, Autobahnkreuz Dortmund/Unna, Autobahn A1 und Autobahn A44

Das Autobahnkreuz Dortmund/Unna wird saniert. Im Zuge dessen kommt es zu Sperrungen. © IMAGO/Hans Blossey

Die Autobahn Westfalen bereitet nun im Autobahnkreuz Dortmund/Unna die nächste Bauphase für den groß angelegten Umbau des Kreuzes vor. Dabei werden ab sofort mehrere Fahrstreifen auf der A1 und der A44 gesperrt, wie die Autobahn GmbH mitteilt.

Bis 2029 weniger Fahrstreifen

Bereits seit Montag, 3. August, ist auf der A1 in Fahrtrichtung Köln einer von drei Fahrstreifen gesperrt. Ab dem kommenden Montag, 10. August, folgt die Sperrung einer der beiden Parallelspuren, über die Fahrzeuge von der A1 in Fahrtrichtung Köln auf die A44 – in beide Fahrtrichtungen – wechseln. Ab Donnerstag, 13. August, wird zusätzlich ein Fahrstreifen der A1 in Fahrtrichtung Bremen gesperrt.

Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich auf diese Einschränkungen über einen langen Zeitraum einstellen: Die reduzierte Fahrstreifenzahl soll voraussichtlich bis ins Jahr 2029 bestehen bleiben. In dieser Zeit wird im Bereich der Parallelfahrbahn in Fahrtrichtung Köln die Streckenführung geändert, zudem entstehen mehrere neue Brücken. Ziel der umfangreichen Baumaßnahmen ist es laut Autobahn GmbH, das Kreuz langfristig leistungsfähiger zu machen und die Zahl der Staus deutlich zu verringern.

Vollsperrungen werden aufgehoben

Immerhin gibt es auch Entlastung in Sicht: Mehrere Verbindungen, die derzeit noch gesperrt sind, werden in den kommenden Wochen wieder freigegeben. Ab dem 10. August ist die Verbindung von der A1 in Fahrtrichtung Köln auf die A40/B1 in Fahrtrichtung Dortmund wieder befahrbar. Bis zum 20. August sollen zudem die Sperrungen von der A44 in Fahrtrichtung Dortmund auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen sowie von der B1 aus Richtung Unna kommend auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen aufgehoben werden – der Verkehr kann dort dann wieder ungehindert fließen.