Formel 1 in Zandvoort: Sprintsieg - Russell setzt perfektes Wochenende fort
Formel 1 in Zandvoort Sprintsieg - Russell setzt perfektes Wochenende fort
Stand: 22.08.2026 • 12:53 Uhr
Mercedes-Pilot George Russell hat in der Formel 1 seinen dritten Sprintsieg der Saison gefeiert.
Damit setzte er sein bislang perfektes Wochenende in Zandvoort fort. Der Polesetter gewann am Samstag souverän vor Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Weltmeister Lando Norris im McLaren. Russell mausert sich zum Sprint-Experten: Zuvor hatte er bereits die Kurzrennen in China und Kanada für sich entschieden.
Auch in der erneuerten Formel 1 blieben Überholmanöver auf dem Kurs in den Dünen Mangelware. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli belegte Rang vier und baute im Titelrennen seinen Vorsprung auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton, der nur Siebter wurde, auf 53 Punkte aus. Russell, der das Momentum nun auch in die Qualifikation für das Hauptrennen mitnehmen will, verkürzte derweil seinen Rückstand auf den Italiener auf 56 Zähler.
Erneuter Rückschlag für Hülkenberg
Lokalmatador Max Verstappen belegte vor Hamilton Rang sechs. Bislang läuft das Heimspiel für den viermaligen Weltmeister, der am Donnerstag seinen Vertrag bei Red Bull bis 2030 verlängert hatte, nicht nach Plan.
Russell, Norris, Leclerc - die ersten drei behielten ihre Position auch nach dem Start. Erst auf Rang vier konnte Antonelli einen Platz gutmachen. Mit zwei Runden Verzögerung ins Rennen ging Sergio Peréz wegen technischer Probleme. Die ereilten auch Nico Hülkenberg früh. Nach seinem enttäuschenden 14. Platz in der Qualifikation kassierte er auch im Sprint einen bitteren Rückschlag. Wegen eines Motorproblems bei seinem Audi musste er einen Konkurrenten nach dem anderen vorbeiziehen lassen, schnell war der Emmericher nur noch auf Rang 21. "Stell das Auto ab", teilte ihm sein Team in Runde sechs mit. Kurz vor Ende kehrte Hülkenberg dann aber noch mal auf die Strecke zurück - mit 13 Runden Rückstand.
Sprint der unspektakulären Art
Ansonsten gehörte der Sprint zu den unspektakulären. Obwohl das Führungsquartett dicht beieinander lag, ergab sich keine Chance zum Überholen - und somit keine Bewegung im Feld. Die langsamer werdenden McLaren ermöglichten Leclerc aber doch noch eine erfolgreiche Attacke auf Norris und den Sprung auf Platz zwei. So blieb es bis zum Ende - Russell vor Leclerc, Norris und Antonelli.
Quelle: red/sid