Strohlagerhalle in Eimelrod brennt komplett ab – 800 Ballen in Flammen

Stand: 05.08.2026, 18:59 Uhr

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Brand Eimelrod

Rund 100 Feuerwehrleute waren am Nachmittag in Eimelrod im Einsatz, weitere Kräfte wurden abends nachalarmiert. Unter anderem rückten die Korbacher mit den Gerätewagen Atemschutz und Gefahrgut an. © red

In Eimelrod ist am Mittwochnachmittag eine 50 Meter lange Halle in Brand geraten. Landwirte transportierten Löschwasser in Güllefässern zur Einsatzstelle.

Willingen-Eimelrod – Großeinsatz für die Feuerwehr: Am Mittwochnachmittag ist in Eimelrod eine rund 50 Meter lange Strohlagerhalle in Brand geraten. Die Wehren wurden gegen 14.30 Uhr alarmiert.

Brand Eimelrod 2

Das rund 50 Meter lange Gebäude mit etwa 800 Strohballen stand beim Eintreffen der Feuerwehren bereits in Vollbrand. © red

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits in voller Ausdehnung in Flammen, wie Gemeindebrandinspektor Christian Querl berichtete. Nach Angaben des betroffenen Landwirts waren in der Halle rund 800 Strohballen gelagert.

Insgesamt rund 100 Einsatzkräfte waren im Laufe des Nachmittags im Einsatz. Neben den Willinger Wehren rückten unter anderem die Gerätewagen Gefahrgut und Atemschutz aus Korbach sowie die Feuerwehr Deisfeld mit ihrer Hygienestation und die Feuerwehr Adorf an. Aus der Luft unterstützte die Drohne der Feuerwehr Diemelsee die Löscharbeiten, um die Einsatzleitung bei der Übersicht zu unterstützen und nach Glutnestern zu suchen. Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Feuerwehr Medebach nachalarmiert.

„Das Feuer ist soweit unter Kontrolle“, sagte Querl am frühen Abend. Zu schaffen machte den Einsatzkräften zunächst die Wasserversorgung: Das Hydrantennetz brach teilweise zusammen. Die Feuerwehr baute daraufhin eine Wasserversorgung aus einem Teich auf. Zusätzlich unterstützten Landwirte aus der Umgebung: Im Pendelverkehr transportierten sie Löschwasser in Güllefässern zur Einsatzstelle.

Helfer des Technischen Hilfswerks und Landwirte verteilten mit Radladern das brennende Stroh, während die Feuerwehrleute es ablöschten. Bis gegen 18.30 Uhr am Abend war der Einsatz noch nicht abgeschlossen. Gemeindebrandinspektor Querl rechnete damit, dass weitere Feuerwehrleute nachalarmiert werden müssten, um die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte abzulösen.