SV Raisting holt Patriot Lajqi – Debüt gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen möglich

Stand: 01.08.2026, 07:30 Uhr

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Fußball; Bezirksliga; Saison 2025/26; Patriot Lajqi vom BCF Wolfratshausen (am Ball) im Heimspiel gegen den SV Bad Heilbrunn am 26. Juli 2025

Bringt Erfahrung und Einsatzwillen mit: Patriot Lajqi (am Ball), zuletzt bei Bezirksliga-Absteiger BCF Wolfratshausen, spielt künftig für den SV Raisting. © Oliver Rabuser

Der SV Raisting verstärkt sich mit dem 32-jährigen Patriot Lajqi. Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldmann könnte bereits am Samstag im Auswärtsspiel in Garmisch-Partenkirchen sein Debüt geben.

Raisting – Mit großer Zuversicht, die sich aus dem Auftaktsieg gegen Oberweikertshofen speist, aber auch einem weiteren Neuzugang fährt der SV Raisting an diesem Samstag Richtung Süden ins Werdenfelser Land. Im Stadion am Gröben trifft die Mannschaft von Trainer Peter Bootz auf den 1. FC Garmisch-Partenkirchen (15 Uhr), der nach drei Jahren in der Landesliga den Weg zurück in den Fußball auf Bezirksebene antreten musste.

Patriot Lajqi schlägt mit dieser Partie unterhalb des Kramermassivs ein neues Kapitel auf. Lajqi war im vergangenen Jahr Kapitän eines sinkenden Schiffes namens BCF Wolfratshausen und tat sich hierbei, obwohl das Team nicht tauglich für die Bezirksliga war, positiv hervor. Der 32-Jährige gehörte stets zu den Besten seiner Mannschaft. Er ist einer, der ungern aufgibt. Seit einigen Wochen trainiert Lajqi beim SVR mit. „Er ist jetzt spielberechtigt, vielleicht bringe ich ihn“, teilt Coach Bootz mit.

Warum auch nicht? Erfahrung kann das doch sehr junge SVR-Team gut gebrauchen. Lajqi, der auch beim TuS Geretsried und dem FC Kosova in München aktiv war, kann vielseitig eingesetzt werden. Bootz wird sich auf sein Bauchgefühl verlassen. So wie er es auch bei der Herangehensweise an das Match in Garmisch-Partenkirchen tun muss. Ausnahmsweise ging weder eine Spielbeobachtung voraus, noch liegen aussagekräftige Informationen über die Werdenfelser vor. „Da bin ich leider blank“, räumt der 62-Jährige ein.

Dem Grundsatz, sich bei der defensiven Orientierung „dem Spiel des Gegners“ anzupassen und dennoch zu versuchen, „unser Spiel mit Überzeugung durchzudrücken“, steht auch ohne Dossier über den FC nichts entgegen. Für Bootz ist maßgeblich, welchen Spielaufbau der Opponent präferiert. „Da geht es um das Anlaufverhalten.“ Letztlich lässt sich aber auch dieser Aspekt nach kurzer Spieldauer entsprechend würdigen. „Wir haben sowohl auf Dreier- als auch auf Viererkette eine Antwort“, stellt der Coach klar.

Zumal die Erkenntnisse vom ersten Spieltag als Mutmacher taugen. Bootz akzentuiert den starken Teamgeist seiner Mannschaft – den es seiner Meinung nach aber auch benötigt. „Das ist der einzige Weg, um in der Bezirksliga zu überleben“, ist er überzeugt. Gefallen hat ihm auch, dass seine Mannen auf dem Platz durchweg positiv waren. „Außerdem haben wir gut verteidigt und wenig zugelassen.“ Optimierungsbedarf sieht der Coach im Spiel nach vorn. „Da müssen wir durchschlagskräftiger werden.“ Er weiß natürlich, dass der Sieg gegen Oberweikertshofen eher ein Unentschieden hätte sein müssen. „Es kommt nicht jede Woche ein Abwehrfehler des Gegners daher.“