SVV Hülsen verliert 2:3 gegen Lindwedel-Hope – Felix Wolf trifft doppelt
Stand: 23.08.2026, 18:58 Uhr
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Trainer Jan Dahlke spricht nach dem Spiel von einem schmeichelhaften Ergebnis und richtet seinen Blick auf die kommenden Aufgaben gegen Gegner auf Augenhöhe.
Hülsen – Der Schlusspfiff war lange verklungen. Doch während seine Spieler nach der völlig verdienten 2:3 (0:2)-Niederlage gegen den SV Lindwedel-Hope längst den Gang in die Kabine angetreten hatten, saß Jan Dahlke noch minutenlang in Gedanken versunken auf der Auswechselbank. „Dass es schwer werden wird, war uns allen bewusst. Aber dass es so schwer wird, das hatte ich auch nicht erwartet“, erklärte der Trainer des Fußball-Landesligisten SVV Hülsen.
Als Dahlke den Blick in Richtung Anzeigetafel schwenken ließ, konnte er dem Ergebnis sogar noch etwas Positives abgewinnen. „Das sieht gar nicht so schlecht aus. Und letztlich kann und will ich den Jungs auch keinen Vorwurf machen. Alle wollten es heute unbedingt. Aber Lindwedel war einfach nicht unsere Kragenweite. Insbesondere in den ersten 30 Minuten waren uns die Gäste in allen Belangen überlegen“, nahm der SVV-Trainer kein Blatt vor den Mund. Das konnte auch der spät eingewechselte Jesse Bahrs bestätigen: „Wir konnten froh sein, dass wir in der ersten Halbzeit nicht komplett abgeschossen wurden.“
Lindwedel war uns in allen Belangen überlegen und nicht unsere Kragenweite.
Und tatsächlich. Lindwedel ließ den Gastgebern von Beginn an keine Luft zum Atmen. Immer wieder wurden die Hülser zu leichten Ballverlusten gezwungen, sodass das Dahlke-Team in der Offensive nahezu nicht existent war. Zu allem Überfluss leistete sich Justus Meyer im Laufduell mit Fabian Woitschek auch noch ein Foul im eigenen Strafraum – den fälligen Elfmeter verwandelte Rodi Hezo zum frühen 0:1 (6.). Das wirkte alles andere als beruhigend auf die ohnehin schon verunsicherten Gastgeber. Nur vier Minuten später hätte es fast erneut im Tor von Jonas Menck geklingelt, doch ein Hezo-Schlenzer klatschte nur an den Pfosten. In der 21. Minute war es aber passiert. Nachdem ausgerechnet SVV-Routinier Sönke Bremermann den Ball im eigenen Strafraum vertändelt hatte, ließ sich Max Dirani nicht zweimal bitten und hämmerte das Leder aus neun Metern in den Kasten – 0:2.
Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Gäste in der zweiten Hälfte deutlich ruhiger angehen und waren in erster Linie um Kontrolle bemüht. Dennoch hatte Hawk Schwieger (57.) den dritten Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Menck. Aus dem Nichts dann der 1:2-Anschlusstreffer (68.). Nach Pass von Tjare Müller auf Timo Beckedorf war Felix Wolf nach dessen Flanke per Kopf zur Stelle. Lindwedel hatte jedoch umgehend die passende Antwort parat und stellte durch Tristan Schmidt mit dem 3:1 (69.) den alten Abstand wieder her. Zwar verkürzte Wolf erneut per Kopfball nach maßgenauer Flanke von Jesse Bahrs (80.) noch einmal auf 2:3, doch das war nicht mehr als ein Strohfeuer. Die Gäste ließen in der Folge nichts mehr zu und vergaben ihrerseits noch zwei klare Chancen. Dahlke: „Auch wenn es vielleicht so aussieht. Das war kein knappes Spiel. Aber unsere Gegner kommen noch.“