TBU Uphusen duscht TSV Fischerhude-Quelkhorn eiskalt ab – 4:1
Stand: 04.10.2026, 18:52 Uhr
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Der Turnerbund aus Uphusen gewinnt das Kreisduell in Fischerhude hochverdient und klettert auf Tabellenrang zwei. Nur vier Punkte trennen den TBU nun vom Spitzenreiter SV Anderlingen.
Fischerhude – Nichts zu holen gab es für die Fischerhuder Bezirksliga-Kicker am Wochenende im Heimspiel gegen den Kreisrivalen aus Uphusen. So ließ der Titelmitfavorit von Beginn an die Muskeln spielen, duschte die Hausherren vor allem spielerisch eiskalt ab und nahm deshalb hochverdient einen 4:1 (2:0)-Erfolg mit auf die kurze Heimreise. Während sich die Wümme-Elf tabellarisch damit nicht dem gesicherten Mittelfeld annährend konnten, kletterte der Turnerbund auf Rang zwei und weist dabei einen Vier-Punkte-Rückstand gegenüber dem Klassenprimus SV Anderlingen auf.
Das war von vorn bis hinten ein gebrauchter Tag für uns!
Der Sieg der Gäste geriet dabei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Bereits nach sechs Minuten hatte dabei Daniel Throl die Führung auf dem Fuß, scheiterte da aber noch an Keeper Fabian Meyer. Danach beruhigte sich die Partie etwas, da die Gastgeber durchaus gewillt waren, auch spielerisch dem Favoriten Paroli zu bieten. Allerdings war das Passspiel in den entscheidenden Momenten einfach zu ungenau, ließ auch die Ballverarbeitung viele Wünsche offen. So war die Führung des TBU nur eine Frage der Zeit. Nachdem Hamza Al-Hilu nach feinem Steckpass des starken Jannick Tannert nur den Pfosten traf (21.), musste dann ein Strafstoß für das erste Uphuser Tor herhalten, nachdem Henning Wiechmann ein echtes Fronia-Geschoss im 16er an den Arm bekam. Daniel Throl verwandelte sicher (28.). Noch vor der Pause dann das 0:2 aus Sicht der Hausherren (42.). Dabei durfte Bastian Helms einen 30-Meter-Solo-Lauf fast ungehindert vollenden. Fischerhuder Torchancen? Fehlanzeige.
So reagierte TSV-Trainer Vitalij Kalteis, baute auf Dreier-Kette um und ließ Defensiv-Spezi Kevin Sammann auf der linken Schiene weiter nach vorn rücken. Eine Maßnahme, die nur bedingt fruchtete. Denn so boten sich den Gästen immer wieder viele Räume im Zentrum. Und die wussten primär Tannert und Helms zu nutzen. Letzterer bereitete dann auch das 0:3 (56.) durch den durchbrechenden Daniel Throl vor. Nach diesem Treffer war der Drops dann für die Wümme-Elf gelutscht, zumal Al-Hilu nur drei Minuten später das 0:4 nachlegen durfte. Das 1:4 (72.) per Kopf durch Lunis Badenhop nach einer Klapp-Ecke war dann nur eine leichte Ergebniskorrektur, zumal es auch im zweiten Abschnitt kaum brenzlige Situationen im Uphuser 16er gab.
„Das war ein Klassenunterschied! Wir haben die Räume dieses Mal nicht dichtbekommen, nach dem 0:3 war das Ding gelaufen. Das war von vorn bis hinten ein gebrauchter Tag für uns", gab später Kalteis zu. Und sein Pendant Andre Schmitz kommentierte: „Hätten wir es sachlich ausgespielt, wäre ein höherer Sieg drin gewesen. Ich bin dennoch zufrieden.“
Hätten wir es sachlich ausgespielt, wäre ein höherer Sieg drin gewesen.