Wetter-Absturz erreicht Deutschland: Doch konkreter Zeitraum für Sommer-Comeback steht schon fest
Temperatursturz in Deutschland: Doch Wetter-Modelle sehen noch Chance für spätes Sommer-Comeback
Stand: 05.09.2026, 20:18 Uhr
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Noch einmal Sonne satt und über 30 Grad – dann rauscht das Thermometer in den Keller. Ist der Sommer jetzt vorbei? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Genießen Sie den Montag, denn schöner wird es so schnell nicht wieder. Vor allem im Süden und in der Mitte klettern die Temperaturen noch einmal auf 28 bis 31 Grad, dazu viel Sonne und diese flirrende Spätsommerluft, die man eigentlich gar nicht ziehen lassen möchte.

Doch schon in der Nacht zum Dienstag macht sich von Nordwesten her ein Schwung atlantischer Tiefausläufer breit. Der Wind dreht, es wird spürbar frischer, und stellenweise fallen die Werte binnen zwei Tagen um zehn Grad und mehr. Regen, Wind, graue Wolken – der Absturz hat es in sich.
Warum der Altweibersommer noch nicht das letzte Wort hat
Endgültig verabschiedet ist der Sommer damit aber nicht. Jetzt beginnt nämlich die Zeit des Altweibersommers – jener ruhigen, goldenen Phase im Frühherbst, in der uns Hochdruckgebiete oft noch traumhafte Tage schenken. Der Name hat übrigens nichts mit alten Damen zu tun, auch wenn viele das glauben.
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Er geht auf das alte Wort „weiben“ zurück, das so viel wie spinnen oder weben bedeutet. Gemeint sind die feinen Spinnfäden, die junge Spinnen im Herbst durch die Luft segeln lassen und die morgens silbrig im Tau glitzern. Genau diese milde, windarme Witterung könnte uns tatsächlich noch bevorstehen.
Diese Chancen rechnen die Wetter-Modelle für Ihre Region aus
Nach dem Wettersturz halten sich die Tiefs bis etwa zur Monatsmitte hartnäckig, ehe die Modelle rund um den 15. bis 18. September ein kräftiges Hoch andeuten, das aus Südwesten Kurs auf Mitteleuropa nimmt. Setzt es sich durch, sind vielerorts wieder 25 bis 30 Grad drin.
Ganz sicher ist das noch nicht, doch die Signale mehren sich. Für ein spätes Sommer-Comeback stehen die Chancen im Süden bei rund 60 Prozent, in der Mitte bei etwa 45 Prozent und im Norden bei knapp 30 Prozent – dort mischen die Atlantiktiefs am längsten mit. Kurz gesagt: Packen Sie die kurze Hose noch nicht ganz weg.