Temperatursturz in Nordhessen angekündigt – war es das mit dem Sommer?
Stand: 07.09.2026, 14:00 Uhr
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Der Montag startet mit bis zu 32 Grad zwar heiter, doch Gewitter mit Starkregen und Sturmböen können den Tag trüben. Zur Wochenmitte hat dann eine Kaltfront ihren Auftritt in Nordhessen.
Offenbach – Es ist zwar inzwischen September, doch ganz vorbei ist es mit den 30 Grad in Hessen noch nicht. Spannend wird die aktuelle Woche ab dem 7. September aber vor allem durch eine Kaltfront, die einen ordentlichen Temperatursturz mitbringt.
Zunächst aber präsentiert sich der Montag größtenteils freundlich bei sommerlichen Höchsttemperaturen von 27 bis 32 Grad. Die Ruhe ist trügerisch: Vereinzelte Gewitter können kräftig ausfallen. Lokal sind Starkregenmengen von bis zu 15 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie stürmische Böen bis 70 km/h (Windstärke 8) möglich. Das prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Gewitter am Montag mit Starkregen und Sturmböen möglich – am Mittwoch kommt der Temperatursturz
In der Nacht zum Dienstag zieht von Westen zunehmend Bewölkung auf, Niederschlag bleibt aber weitgehend aus. Die Temperaturen sinken auf 13 bis 17 Grad. Der Dienstag startet freundlich. Heiter bis wolkiges Wetter und kaum Regen bestimmen den Tag, im Süden werden bis zu 31 Grad erreicht, im Norden rund 25 Grad. Im Bergland kann es in exponierten Lagen böig werden, teilt der DWD mit.
Von Nordwesten zieht die besagte Kaltfront auf. Am Abend verdichten sich die Wolken im Nordwesten bereits deutlich. In der Nacht zum Mittwoch setzt Regen ein, die Temperaturen fallen auf 11 bis 16 Grad. Mit dem Durchzug der Kaltfront folgt laut DWD ein spürbarer Temperaturrückgang. Rückseitig der Front strömt kühlere Luft ein. Im Süden hält der Regen zunächst noch an, im Tagesverlauf sind einzelne Schauer möglich. Die Höchstwerte liegen nur noch bei 17 bis 21 Grad, im höchsten Bergland um 14 Grad.

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Die Nacht zum Donnerstag bringt gebietsweise Auflockerungen, Niederschlag bleibt laut Wetterdienst meist aus. Die Tiefstwerte gehen auf 7 bis 10 Grad zurück. Der Donnerstag startet örtlich mit Dunst oder Nebel, tagsüber zeigt sich ein Mix aus Sonne und Wolken mit vereinzelten Schauern. Die Temperaturen erreichen 18 bis 22 Grad, im höchsten Bergland 13 Grad, so der DWD. Die Nacht zum Freitag verläuft laut Wetterdienst überwiegend gering bewölkt und trocken. Die Temperaturen fallen auf 5 bis 9 Grad.
Bei knackigen einstelligen Temperaturen in den kommenden Nächten und nur noch höchstens um die 20 Grad am Tag stellt sich die Frage: War es das mit dem Sommer? Laut der Prognose von Diplom-Meteorologe Dominik Jung halten sich die Tiefs bis zur Monatsmitte hartnäckig. Doch es gibt Signale, dass der Sommer noch einmal zurückkehrt. Womöglich können wir einen Altweibersommer mit 25 bis 30 Grad erleben. Aber erst einmal wird es ab Mittwoch ziemlich frisch.