Powerbanks können gefährlich sein - was wichtig ist im Umgang mit den transportablen Akkus
Billige No-Name Produkte haben meistens keine Schutzmechanismen. Sie können überhitzen und große Schäden anrichten. Wähle lieber eine Powerbank von bekannten Herstellern, die investieren mehr in Qualität und Sicherheit. Wichtige Sicherheitsfeatures, die deine Powerbank haben sollte:
• Überladungs- und Tiefentladungsschutz
• Kurzschlussschutz
• Temperaturkontrolle
Die Zertifikate CE, RoHS oder TÜV bestätigen, dass die Powerbank bestimmte Standards erfüllt. Das GS-Zeichen zeigt, dass es eine unabhängige technische Prüfung gab.
Achte darauf, dass deine Powerbank und dein Smartphone (oder ein anderes Gerät, das du aufladen willst) zusammenpassen. Dafür vergleichst du die Werte mAh und A – Milliampere-Stunden und Ampere. Je höher die Ampere-Angabe, desto schneller ist dein Handy geladen. Die Milliampere-Angaben zeigen, wie oft die Powerbank dein Gerät laden kann. Wenn z.B. auf der Powerbank 6500 mAh und auf dem Smartphone 2000 mAh steht, kann dein Handy dreimal von der vollen Powerbank aufgeladen werden.
Eine Powerbank birgt Feuergefahr. Pro Person sind deswegen nur noch maximal zwei Powerbanks erlaubt und die darfst du ausschließlich im Handgepäck transportieren. Diese neue Regelung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ist seit dem 26. März 2026 in Kraft. Powerbanks mit einer Kapazität von 100 Wattstunden dürfen bei den meisten Airlines mit an Bord, von 100 bis 160 Wh geht es oft mit Erlaubnis, über 160 Wh sind sie verboten.
Am besten fragst du vorher bei der Fluggesellschaft nach, wie die jeweilige Regelung ist.
Manche Airlines erlauben zum Beispiel nur den Transport und nicht die Nutzung deiner Powerbank.
Untersuche vor Abflug deine Powerbank auf Beschädigungen. Eine aufgeblähte Powerbank gehört nicht mit an Bord. Auch wenn deine Powerbank mal heruntergefallen ist, kann das im Inneren für Schäden gesorgt haben. Lass sie lieber zu Hause. Du solltest deine Powerbank so verstauen, dass sie keine Metallgegenstände berührt, damit es nicht plötzlich zu Hitzeentwicklung kommt.
Batterien, zum Beispiel in einer Powerbank, mögen drei Dinge nicht:
• Das Über- oder Unterladen
• Mechanische Schäden (zum Beispiel nach einem Sturz)
• Zu niedrige oder zu hohe Temperaturen
Du solltest deine Powerbank austauschen, wenn sie beim Laden oder im Gebrauch so heiß wird, dass du deine Hand nicht darauflegen kannst. Auch wenn du kleinste optische Veränderungen wahrnimmst, solltest du dir ein neues Gerät zulegen: zum Beispiel, wenn sich das Gehäuse an der Stelle, wo der Akku verbaut ist, wölbt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass nach etwa fünf Jahren eine Neuanschaffung angebracht ist.
Eine Powerbank gehört definitiv nicht in den Hausmüll. Wenn deine Powerbank nur eine Ladefunktion hat, darf sie grundsätzlich auch in Sammelboxen für Altbatterien in Supermärkten, Baumärkten und Drogerien entsorgt werden. Hier solltest du aber beachten, dass deine Powerbank unter keinen Umständen beschädigt ist, denn sonst birgt sie eine große Gefahr im Sammelbehälter.
Die sicheren Varianten:
Der Elektrofachhandel ist ab einer bestimmten Verkaufsfläche dazu verpflichtet, Powerbanks zurückzunehmen. Du könntest also Entsorgung und Neukauf verbinden.
Auch Wertstoffhöfe nehmen alte Akkus zur Entsorgung an. Wenn du eine aufgeblähte Powerbank entsorgen willst, packe sie in einen eigenen Plastikbeutel und achte darauf, dass sie keine anderen Batterien berührt.