Preetz: Tragische Nachricht – die kleine Bella ist tot
Im Norden
Tragisches Ende einer Suchaktion: Bella (3) lag tot im Garten-Pool
Die Dreijährige aus Preetz wurde am Donnerstagmorgen tot aufgefunden. Nun hat die Polizei erste Details bekannt gegeben.
In Preetz ist die vermisste Dreijährige tot entdeckt worden. In einem Pool, der laut Polizei bereits abgesucht worden war. Wurde nicht genau genug hingesehen?
Wie Stefanie Lage, Sprecherin der Kieler Polizeidirektion, berichtet, hätten Einsatzkräfte das kleine Mädchen am Donnerstagvormittag gegen 9.30 Uhr entdeckt. Mit großer Wahrscheinlichkeit handele es sich um das seit Mittwoch verschwundene dreijährige Mädchen.
Haben die Einsatzkräfte das Mädchen im Pool übersehen?
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Bella S. soll tot in einem Pool im Garten des Mehrfamilienhauses, in dem die Eltern leben, gelegen haben. Rätselhaft: Der Garten mit dem Pool ist nach der Vermisstenmeldung mehrfach abgesucht worden. Das bestätigt die Polizeisprecherin.
Damit ist völlig unklar, ob das autistische Kind sich im Garten versteckt hatte und dann später in den Pool fiel. Oder ob die Einsatzkräfte das Mädchen im Pool übersehen hatten. Das Wasser soll durch Algenwachstum umgekippt, grün und sehr trüb sein.
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Obduktion soll klären, wie Bella S. starb
Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, die Leiche wird obduziert. „So soll die Identität sicher festgestellt und geklärt werden, wie das Kind starb“, sagte Lage. Mit einem Ergebnis werde bis spätestens Freitag gerechnet. Nach derzeitigem Stand habe die Polizei aber keine Hinweise auf Fremdverschulden oder eine Straftat.
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Bella S. war von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden. Mit einem Großaufgebot suchten etliche Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin nach der Dreijährigen.
Polizei: „Kind neigt dazu, sich zu verstecken“
Die Polizei bat die Bevölkerung, in eigenen Gärten, Schuppen und Garagen nachzusehen, ob sich das Mädchen dort aufhält. Wegen seines Autismus neige das Kind dazu, sich zu verstecken. Zudem sei es seh- und höreingeschränkt und zu einem großen Prozentsatz schwerbehindert.
Da das Mädchen sehr ängstlich sei, sollte die Polizei unter der 110 informiert werden, sollte es gesehen werden. Das Kind sei dringend auf medizinische Hilfe angewiesen.
Suche mit Drohnen und Hubschraubern
Die Dreijährige soll am Mittwochmittag ihr Zuhause in Preetz verlassen haben. Neben den Polizisten und Feuerwehrleuten suchten auch Anwohner bis spät in die Nacht rund um den Wohnort und in Kleingartenanlagen nach dem Mädchen. Dabei kamen auch ein Hubschrauber und Drohnen sowie Spürhunde zum Einsatz. Am Morgen wurde die Suche fortgesetzt – mit dem traurigen Ende. (Dieser Text erschien zuerst auf SHZ.de)