Trennungsschmerz in der Kita? Dieses Ritual kann helfen

Tränen beim Abschied in der Kita? Dieses kleine Ritual hilft

Stand: 17.08.2026, 14:15 Uhr

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Mutter und Kita-Kind

Viele Kinder leiden beim Kindergartenstart unter Trennungsangst. © Westend61/IMAGO

Manchen Kindern fällt es schwer, sich im Kindergarten von den Eltern zu trennen. Ein gemaltes Herz kann sie den Tag über begleiten.

In vielen Kitas läuft derzeit die Eingewöhnung der Krippenkinder. Und mit ihr fällt vielen Familien der Abschied am Morgen besonders schwer. Während Eltern gedanklich meist schon beim Weg zur Arbeit sind, bleibt bei ihren Kindern oft ein mulmiges Gefühl zurück, sobald sich die Kita-Tür hinter Mama oder Papa schließt. Vor allem in den ersten Wochen, wenn noch alles neu und ungewohnt ist, kann sich ein Tag ohne die vertraute Bezugsperson für Kinder endlos lang anfühlen. Genau hier setzt ein einfaches, aber wirkungsvolles Ritual an: das kleine Herz auf der Kinderhand.

Ein Herz als kleiner Begleiter für den Tag

Die Idee dahinter ist denkbar simpel. Bevor es morgens in die Kita oder auch zur Grundschule geht, wird mit einem Stift ein kleines Herz auf die Hand des Kindes gemalt. Taucht während des Tages die Sehnsucht nach den Eltern auf, muss das Kind nur auf seine Hand schauen: Das Herz erinnert daran, wie sehr es geliebt wird und dass die Eltern in Gedanken bei ihm sind. Eine kleine Geste, die kaum eine Minute Zeit kostet, aber eine erstaunlich große Wirkung entfalten kann.

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Warum das Herz auf der Hand so gut funktioniert

Mit dem gemalten Herz bekommen Kinder etwas Greifbares mit auf den Weg, wenn die Eltern gerade nicht da sind. Anders als ein gesprochenes „Ich hab’ dich lieb“, das im Trubel des Alltags schnell verklingt, bleibt das gemalte Herz den ganzen Tag über sichtbar und funktioniert so wie ein kleiner, aber ständiger Anker. Viele Erzieherinnen und Erzieher berichten, dass Kinder mit einem solchen Erinnerungszeichen deutlich entspannter in den Tag starten und sich Trennungen leichter bewältigen lassen.

Individuell anpassbar – aber verlässlich

Dieses kleine Ritual lässt sich an jedes Alter und jede Situation anpassen. Jüngere Kinder freuen sich vielleicht über ein Herz, ältere Kinder wünschen sich womöglich ein kleines Symbol, das nur sie und ihre Eltern verstehen. Wichtig ist vor allem die Regelmäßigkeit: Wird das Ritual zu einem festen Bestandteil der Morgenroutine, wissen Kinder genau, worauf sie sich verlassen können. Und genau diese Verlässlichkeit ist es, die Sicherheit schafft.

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Kleine Geste, große Wirkung

Am Ende zeigt das Beispiel des kleinen Herzens: Es braucht keine aufwendigen Aktionen, um Kindern Geborgenheit zu vermitteln. Oft sind es die kleinsten Gesten, die im Gedächtnis bleiben. Und genau diese machen aus einem gewöhnlichen Morgen einen besonderen.