Bad Bunny begeistert 80’000 Fans in Mailand mit spektakulärer Show
Publiziert18. Juli 2026, 21:05
Latin-SuperstarTränen und Feuerwerk: 80'000 Fans feiern Bad Bunny in Mailand
Für seine zwei Konzerte in Mailand baute Latinstar Bad Bunny ein kleines Festivalgelände auf. 20 Minuten nimmt dich mit an eines der grössten Events des Jahres.



Darum gehts
- Bad Bunny begeisterte am Freitagabend über 80'000 Fans auf der Pferderennbahn Ippodromo Snai La Maura in Mailand.
- Der Puerto-Ricaner spielte zweieinhalb Stunden lang Hits seines aktuellen Albums, begleitet von einer Live-Band mit Trompeten, Trommeln und Piano.
- Auffällig: In der berühmten Casita mitten im Publikum waren diesmal keine Prominenten zu sehen – möglicherweise als Reaktion auf Elitismus-Kritik.
Am Freitagabend brachte Superstar Bad Bunny seine «DeBÍ TiRAR MáS FOToS»-Welttour nach Mailand. Über 80’000 Fans feierten, tanzten und weinten mit dem 33-Jährigen zu seinen Hits. 20 Minuten war vor Ort und liefert dir die Highlights der Show.
Mitten auf der Pferderennbahn Ippodromo Snai La Maura baute Bad Bunny für seine Fans eine Art kleines Festival. Diverse Food- und Trinkstände sorgten dafür, dass man die nötige Energie hatte, um den ganzen Abend durchzutanzen. Auch Merch des Musikers wurde angeboten. Vor einer Fotowand konnte man – ganz im Zeichen des Tournamens, der auf Deutsch «Ich hätte mehr Fotos machen sollen» bedeutet – Erinnerungsbilder schiessen.
Um 19 Uhr betrat die puerto-ricanische Sängerin Chuwi die Bühne und heizte der Crowd ein. Da in der italienischen Metropole rund 33 Grad herrschten, suchten aber während ihres Sets viele der Fans die wenigen Schattenplätze auf und ruhten sich aus.
Eine Stunde später dann der Moment, auf den die Fans teilweise über ein Jahr gewartet hatten: Bad Bunny betrat die Bühne, nahm einen tiefen Atemzug und lächelte in die Crowd. «Benito», schrien die Fans den Vornamen des Musikers. Der Puerto-Ricaner legte gleich mit einem Hit seines aktuellen Albums los: «LA MuDANZA».
Casita in Mailand: Grosse Promis fehlen
Was die nächsten zweieinhalb Stunden folgte, ist schwer in Worte zu fassen. Bad Bunny spielte einen Banger nach dem anderen. Nicht nur neue Hits wurden gespielt – Benito begeisterte seine Fans auch mit alten Klassikern wie «Monaco». Begleitet wurde er dabei von einer Live-Band, die unter anderem aus Trompeten, Trommeln und einem Piano bestand. Immer wieder richtete er Worte auf Spanisch an die Crowd, bedankte sich für die Liebe und erinnerte seine Fans daran, den Moment zu geniessen.

Nach etwa einer Stunde auf der vorderen Bühne wechselte der Sänger in die rosafarbene Casita, die mitten in der Menge stand. Bei vergangenen Shows sorgte das kleine Haus für Aufsehen, da nebst einigen glücklichen Fans auch Promis in die Casita eingeladen wurden. Unter anderem Alix Earle, Novak Djokovic oder Chiara Ferragni feierten bereits mit Bad Bunny im Haus. Bei der Show am Freitag fiel aber kein bekanntes Gesicht auf.
Bad Bunny schliesst seine Tour in Brüssel ab
Reagiert Bad Bunny damit auf die Kritik, die in jüngster Zeit zur Casita geäussert wurde? Ursprünglich als Hommage an seine Kultur gedacht, habe sich das Haus zu einem exklusiven VIP-Bereich für Prominente, Influencer und Privilegierte entwickelt. Kritiker stören sich am Elitismus und sprechen gar von Klassismus. Während die Promis das Konzert aus nächster Nähe geniessen, können Tausende Fans, die teure Tickets bezahlt haben, das Geschehen nur aus der Ferne betrachten.
Wie hältst du die Erinnerung an ein tolles Konzert am liebsten fest?
Mit vielen Fotos und Videos, um den Moment immer wieder zu erleben.
Ich kaufe mir ein Merch-Teil, das mich daran erinnert.
Ich geniesse den Moment und speichere ihn in meinem Kopf ab, ohne Ablenkung durch das Handy.
Ich erzähle meinen Freunden davon und schwelge in Erinnerungen.
Ich mache keine besonderen Erinnerungen, das Erlebnis zählt im Moment.
Ich gehe nicht an Konzerte.
Um 22.30 Uhr verabschiedete sich Bad Bunny mit Feuerwerk und seinem Hit «EoO» von der Bühne. Zurück blieben 80'000 verschwitzte, tränenverschmierte, aber glückliche Gesichter. Am Samstag performt er erneut in Mailand, bevor es ihn für den letzten Stopp der «DeBÍ TiRAR MáS FOToS»-Welttour nach Brüssel zieht.

Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».

Gina Sergi (gis), Jahrgang 1997, arbeitet seit März 2024 bei 20 Minuten. Sie ist seit September 2025 Ressortleiterin People.

Janelle Oldani (old), Jahrgang 2001, startete im September 2024 als Praktikantin im People-Ressort und ist seit September 2025 Redaktorin.
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