80 Prozent der Schweizer Bevölkerung blicken positiv in Zukunft
Trotz Krisen und hoher Kosten Soziales Umfeld stimmt Schweizer für die Zukunft optimistisch
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- Eine neue Umfrage zeigt: 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer blicken zuversichtlich ins nächste Jahr.
- Diese Zuversicht schöpfen sie vor allem aus sozialen Beziehungen, der Gesundheit und finanzieller Sicherheit.
- Besonders zuversichtlich zeigten sich Personen über 65 Jahren und solche mit hohem Einkommen.
- In der Deutschschweiz ist der Optimismus mit 82 Prozent grösser als in der Romandie mit 73 Prozent.
Das Forschungsinstitut Sotomo befragte im Auftrag des Versicherungsunternehmens Helvetia Baloise 1866 Personen in der Deutsch- und Westschweiz.
Ihre Zuversicht schöpfen die Menschen in der Schweiz primär aus ihrem sozialen Umfeld. Freundschaften und Partnerschaften wurden von je 50 Prozent der Befragten als Quelle der Zuversicht genannt, die Familie von 49 Prozent.
Ebenfalls wichtig waren die eigene Gesundheit, das Selbstvertrauen und die finanzielle Sicherheit.
Gesundheit und Geld machen Sorgen
Gemäss der Umfrage verfolgen 98 Prozent der Befragten konkrete Lebensziele. Am häufigsten wurde der Wunsch genannt, gesund alt zu werden (77 Prozent). Dahinter folgten Ziele wie Reisen (51 Prozent), eine Familie zu gründen (48 Prozent) oder finanziellen Wohlstand zu erreichen (42 Prozent).
Ansehen erlangen, ein eigenes Unternehmen gründen oder selbstständig sein und die spirituelle Erfüllung gehören zu den weniger verfolgten Lebenszielen der Schweizerinnen und Schweizer.
Keystone/CHRISTOF SCHÜRPF
Die Zuversicht, diese Ziele zu erreichen, war unterschiedlich hoch. Während bei den Zielen Familie (81 Prozent) und Ehe (79 Prozent) grosser Optimismus herrschte, war dieser beim gesunden Altern (45 Prozent) und beim finanziellen Wohlstand (43 Prozent) deutlich geringer.
Als grösste Hindernisse bei der Verwirklichung der Lebensziele nannten die Befragten fehlende finanzielle Mittel sowie nicht beeinflussbare Faktoren wie Schicksal oder Gesundheit.
Frauen und Männer unterschiedlich unter Druck
Entsprechend gaben 82 Prozent an, dass finanzielle Mittel eine wichtige oder sehr wichtige Voraussetzung zur Erreichung ihrer Ziele seien. Für jüngere Personen im Alter von 18 bis 34 Jahren war die Bedeutung des Geldes mit 86 Prozent höher als für Personen über 65 Jahren (73 Prozent).
Bei den Themen Finanzen und Eigentum sowie im Beruf verspürten Männer häufiger Druck, ihre Lebensziele zu erreichen, als Frauen. Bei Frauen war der Druck bei den Themen Partnerschaft, Familie, Gesundheit und Reisen grösser.
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SRF 4 News, 14.7.2026, 11 Uhr ; sda/bitd;brus