Trotz Platz 18 im Qualifying: Fernando Alonso feiert Schritt nach vorne
(Motorsport-Total.com) - Innerhalb von nur zwei Rennwochenenden drei Sekunden Rückstand auf die Spitze wettzumachen, klingt nach einem gewaltigen Meilenstein. Für Fernando Alonso ist dieser gewaltige Sprung Realität - auch wenn der Spanier weiß, wie hart umkämpft das Mittelfeld der Formel-1-Saison 2026 bleibt. Im Qualifying zum Grand Prix der Niederlande schaffte es der Spanier im Aston Martin auf Platz 18.

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Fernando Alonso ist der Konkurrenz auf den Fersen Zoom
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"Die Runde war nicht großartig", räumt Alonso mit Blick auf das Qualifying von Zandvoort unumwunden ein. "Einige Fahrer waren auf Aufwärmrunden, andere auf schnellen Versuchen unterwegs. Man findet hier und da immer noch ein Zehntel, aber am Gesamtbild ändert das nicht viel. Die Position ist gar nicht so schlecht. Die Runde davor lag vier Zehntel zurück, wir waren schlicht nah am Limit. Das ist das, was wir aktuell haben."
Nachdem der Einzug ins Q2 in Budapest noch glückte, fehlte diesmal rund eine Zehntelsekunde zum rettenden Ufer. Der eigentliche Grund zum Optimismus liegt für den Routinier jedoch im Abstand nach ganz vorne: Q1-Spitzenreiter Oscar Piastri lag lediglich 1,3 Sekunden vor ihm.
Alonso berechnet die Schritte, die Aston Martin gemacht hat
"Unser Rückstand auf die Spitze lag im Schnitt bei 4,5 Sekunden. Wir haben also innerhalb von zwei Rennen drei Sekunden aufgeholt", rechnet Alonso vor. "Das ist großartig, und die Teile funktionieren wie erwartet. Aber die Formel 1 ist ein harter Sport."
Weitere Rundenzeit liegt für das Team vor allem im Bereich der Fahrbarkeit verborgen. Vor Ort an der Rennstrecke seien den Ingenieuren dabei allerdings weitgehend die Hände gebunden.
"Wir sind auf größere Änderungen aus der Fabrik oder bei der Software angewiesen", erklärt Alonso. "Das muss aus Japan kommen und passiert nicht von heute auf morgen. Wir blicken da eher in Richtung Monza, wo wir den nächsten Schritt machen müssen. Es gibt am aktuellen Paket noch einiges zu optimieren."
Der Blick auf das Zandvoort-Rennen
Für den Grand Prix selbst rechnet sich der zweimalige Weltmeister traditionell mehr aus als auf eine einzelne schnelle Runde - auch wenn ihm die Topspeed-Defizite Sorgen bereiten.
"Normalerweise stehen wir bei der Rennpace besser da, weil unser Chassis sehr gut funktioniert", blickt er voraus. "Wenn die Reifen im Rennen abbauen, können wir uns auf den guten mechanischen Grip unseres Autos verlassen und sind nicht so extrem vom reinen Reifengrip abhängig."
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Trotz Platz 18 im Qualifying: Fernando Alonso feiert Schritt nach vorne
Er ergänzt: "Wir können einen besseren Job machen, haben aber ein Problem: Wir können auf den Geraden nicht überholen. Das bringt uns in eine schwierige Lage, aber wir werden alles geben."