„Es wird keiner von euch übrig bleiben“: Trump droht dem Iran mit massiven Angriffen und Zerstörung
Stand: 15.07.2026, 07:49 Uhr
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Trump stellt dem Iran neue harte Angriffe in Aussicht. Er nennt dabei ausdrücklich Kraftwerke und Brücken als mögliche Ziele.
Washington, DC – Donald Trump hat seinen Tonfall gegenüber dem Mullah-Regime im Iran noch einmal verschärft. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News kündigte der US-Präsident nun weitere heftige Angriffe in den kommenden Nächten an. „Wir werden sie heute Nacht sehr hart treffen, wir werden sie morgen Nacht sehr hart treffen. Und in der Nacht danach auch“, so Trump. Die Attacken würden weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist“.

Dann ging Trump noch einen Schritt weiter und drohte dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes: „Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran. Wir legen alle Kraftwerke in Schutt und Asche. Wir werden alle ihre Brücken lahmlegen, es sei denn, sie verhandeln.“
Trump droht dem Iran immer wieder mit Zerstörung
Zugleich erklärte Trump, dass die USA noch etwa eine Stunde vor dem Interview Kontakt zu Teheran gehabt hätten. Dabei sei eine klare Botschaft an den Iran übermittelt worden: „Ihr solltet besser eine Einigung erzielen. Es wird keiner von euch übrig bleiben.“ Der Iran müsse an den Verhandlungstisch zurückkehren.
Der 80-Jährige hatte dem Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht, seine Drohung dann aber nicht wahr gemacht. Damals wollte der Präsident Teheran dazu bewegen, die für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige und vom Iran mit Angriffen und Drohungen blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen.
Iran-Krieg: US-Angriffe nahe der Straße von Hormus treffen Dutzende Ziele
Das US-Militär begann am Dienstag nach eigenen Angaben seine nächste Welle von Angriffen auf den Iran und nahm auch die Seeblockade iranischer Häfen und Küstengebiete wieder auf. Mit den neuen Angriffen sollten laut US-Angaben iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus verhindert werden. Nach sieben Stunden sei die Angriffswelle dann am Mittwochmorgen deutscher Zeit beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom mit.
Dutzende militärische Ziele – darunter Raketenstellungen und Verteidigungssysteme – in der Nähe der Straße von Hormus sowie in iranischen Küstengebieten seien getroffen worden. Schon in den vorherigen Nächten hatte es ähnliche Attacken gegeben. Das US-Militär wirft dem Iran vor, in der zurückliegenden Woche sieben Handelsschiffe angegriffen zu haben. Demnach wurden knapp ein Dutzend Crewmitglieder getötet, verletzt oder vermisst gemeldet.
Trump hatte die seit April geltende Waffenruhe mit dem Iran vergangene Woche für beendet erklärt und danach weitere harte Angriffe auf die Islamische Republik angekündigt. Die USA und Israel hatten den Krieg am 28. Februar gemeinsam begonnen. Mitte Juni einigten sich die Trump-Regierung und das Mullah-Regime dann im Bemühen um ein Kriegsende auf ein Rahmenabkommen, das Ausgangspunkt für vertiefte Verhandlungen sein sollte. Die Gespräche gerieten jedoch schon vor den jüngsten Angriffen ins Stocken. (Quellen: Fox News, dpa) (cs)